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Barranquilla

Barranquilla in Kolumbien

Barranquilla liegt rund 800 Kilometer nördlich der Landeshauptstadt Bogota an der Nordwestküste Kolumbiens am Karibischen Meer. Als Hauptstadt der Provinz Atlántico und viertgrößte Stadt des Landes gilt sie außerdem als wichtigste Hafenstadt des Landes. Über sie wird ein beträchtlicher Teil des kolumbianischen Außenhandels realisiert. Begünstigt wird diese Tatsache dadurch, dass bei Barranquilla der circa 1.500 Kilometer lange, und auf etwa 1.000 Kilometer Länge schiffbare Rio Magdalena ins Karibische Meer mündet. Der Fluss entspringt im Gebiet der Zentralkordilleren.
Wie auch die benachbarten Seehäfen Cartagena und Santa Marta vibriert auch diese Stadt förmlich von der sprichwörtlichen Fröhlichkeit der als Costeños bekannten Küstenbewohner, für die das Tanzen nach lateinamerikanischen Rhythmen zum Volkssport geworden ist.

Wetter Barranquilla

Nov 18, 2017 - Sa
Barranquilla, Kolumbien
Starker Regen
26°C Starker Regen
Wind 5 m/s, S
Luftfeuchtigkeit 100%
Druck 756.06 mmHg
TagZust.Temp.WindLuftfeuchtigkeitDruckDruck
fre nov 17
Mäßiger Regen
26/25°C7 m/s, S99%762.37 mmHg
sam nov 18
Starker Regen
25/25°C2 m/s, SW100%763.37 mmHg
son nov 19
Leichter Regen
27/25°C5 m/s, SSO98%763.6 mmHg
mon nov 20
Mäßiger Regen
28/26°C3 m/s, SW-764.69 mmHg
die nov 21
Mäßiger Regen
28/26°C3 m/s, W-765.94 mmHg

Karneval in Barranquilla

Dieser Umstand kommt natürlich auch im Karneval von Barranquilla zum Ausdruck, der zu den weltweit größten Veranstaltungen zählt. Er findet in jedem Jahr im Februar oder März statt. Er beginnt jeweils an einem Samstag und endet vor dem Beginn der Fastenzeit am Aschermittwoch. Ausdruck seiner großen überregionalen Bedeutung ist die Tatsache, dass der Karneval von Barranquilla im Jahr 2008 in die repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen wurde.
Er gilt als Fest zum Zuhören und Mitmachen und wird jedes Jahr von mehr als einer Million Menschen besucht. An allen vier Tagen dominieren Tanz und Musik, karibische Fröhlichkeit und Vergnügen, Völkervielfalt und Maskierung die Straßen der Stadt, die dann zu einer einzigen großen Schaubühne wird. Einheimische und Besucher erleben so ein kolumbianisches Volksfest für die ganze Welt, bei dem die Volkskultur und das kolumbianische Brauchtum bei Musik und Tanz erlebbar werden.

Geschichte Barranquillas

Die in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts gegründete Stadt gilt ansonsten eher als Industrie- und Handelsstadt und hat nur wenige Sehenswürdigkeiten zu bieten.
Zu diesen zählt zweifellos die wunderschöne alte „Catedral de San Nicolás de Tolentino” an der östlichen Seite der Plaza San Nicolas im historischen Zentrum von Barranquilla. Der Platz selbst wird gesäumt von zahlreichen historischen Gebäuden, von denen viele im Erdgeschoss über kleinere Geschäfte verfügen. Vor ihnen finden mehrmals in der Woche Märkte statt.
Die Fassade der im gotischen Stil erbauten und mit zwei markanten Türmen geschmückten dreischiffigen Kathedrale zeigt sich in einer weiß-roten Farbkombination mit vielgestaltigen Verzierungen. Leider ist ihr Inneres nur unregelmäßig zugänglich.

Im Jahr 2009 wurde in einem modernen Gebäude das Museo del Caribe, das Karibischen Museum eröffnet. Es widmet sich mit seinen auf fünf Etagen ausgestellten Exponaten der karibischen Geschichte dieser Region. Gegliedert in die fünf thematischen Gebiete Natur, Volk, Wort, Aktivität und Ausdruck gelingt es eindrucksvoll, eine Erlebniswelt zu schaffen, die den Besucher in ihren Bann zieht.
Besonders überzeugt der attraktiv gestaltete Raum der Natur. In ihm kann man vor einem großen Panoramabildschirm in die Natur der kolumbianischen Karibik regelrecht eintauchen. Nicht weniger publikumswirksam werden die Besucher im Raum des Ausdrucks mit der Musik, den Tänzen und Festen dieser Region vertraut gemacht.Befragt nach dem Wahrzeichen Barranquillas, nennt die Mehrheit der einheimischen Bevölkerung das in der 34. Straße der Stadt platzierte Denkmal Simon Bolivars. Er, der am Beginn des 19. Jahrhunderts auch Teile Kolumbiens aus der spanischen Kolonialherrschaft befreite, erfährt noch heute eine breite, nahezu mythische Verehrung.
In Barranquilla thront sein Reiterstandbild auf einem pyramidenförmig gestalteten, beigefarbenen steinernen Sockel.Ein Besuch in Barranquilla sollte nach Möglichkeit mit einem Abstecher ins etwa 60 Kilometer westlich liegende Cartagena verbunden werden. Die mit einer sehenswerten Kolonialarchitektur ausgestattete Stadt gilt als eine der besterhaltenen in Südamerika. In ihr faszinieren vor allem das von einem Festungsring umgebene alte Stadtzentrum, ihre Kathedrale und prächtige, im andalusischen Stil erbaute Paläste. Sehenswert sind auch das Stadtviertel der Händler und Bürger sowie das der Handwerker.
Sollte es die Zeit erlauben, lohnt das Warten bis in die späten Abendstunden. Dann erwacht auf den Straßen, in den Bussen, den Diskotheken und Restaurants das legendäre karibische Nachtleben.

Sehenwürdigkeiten in Barranquilla

Im Jahr 2009 wurde in einem modernen Gebäude das Museo del Caribe, das Karibischen Museum eröffnet. Es widmet sich mit seinen auf fünf Etagen ausgestellten Exponaten der karibischen Geschichte dieser Region. Gegliedert in die fünf thematischen Gebiete Natur, Volk, Wort, Aktivität und Ausdruck gelingt es eindrucksvoll, eine Erlebniswelt zu schaffen, die den Besucher in ihren Bann zieht.
Besonders überzeugt der attraktiv gestaltete Raum der Natur. In ihm kann man vor einem großen Panoramabildschirm in die Natur der kolumbianischen Karibik regelrecht eintauchen. Nicht weniger publikumswirksam werden die Besucher im Raum des Ausdrucks mit der Musik, den Tänzen und Festen dieser Region vertraut gemacht.Befragt nach dem Wahrzeichen Barranquillas, nennt die Mehrheit der einheimischen Bevölkerung das in der 34. Straße der Stadt platzierte Denkmal Simon Bolivars. Er, der am Beginn des 19. Jahrhunderts auch Teile Kolumbiens aus der spanischen Kolonialherrschaft befreite, erfährt noch heute eine breite, nahezu mythische Verehrung.
In Barranquilla thront sein Reiterstandbild auf einem pyramidenförmig gestalteten, beigefarbenen steinernen Sockel.Ein Besuch in Barranquilla sollte nach Möglichkeit mit einem Abstecher ins etwa 60 Kilometer westlich liegende Cartagena verbunden werden. Die mit einer sehenswerten Kolonialarchitektur ausgestattete Stadt gilt als eine der besterhaltenen in Südamerika. In ihr faszinieren vor allem das von einem Festungsring umgebene alte Stadtzentrum, ihre Kathedrale und prächtige, im andalusischen Stil erbaute Paläste. Sehenswert sind auch das Stadtviertel der Händler und Bürger sowie das der Handwerker.
Sollte es die Zeit erlauben, lohnt das Warten bis in die späten Abendstunden. Dann erwacht auf den Straßen, in den Bussen, den Diskotheken und Restaurants das legendäre karibische Nachtleben.

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