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Busgesellschaften in Kolumbien

Busse in Kolumbien

Busse in einem Busterminal in Kolumbien

In Kolumbien gelten Busse als wichtigstes Fortbewegungsmittel überhaupt – sei es für den Nahverkehr oder auch für den Überlandtransport. Da das Bahnnetz vergleichsweise schlecht ausgebaut ist, weichen nicht nur Einheimische auf die Busse aus. So ist das Lokalbusnetz beispielsweise bereits sehr umfangreich aufgebaut und erreicht häufig auch die entlegensten Dörfer. Kein Wunder also, dass man auch großen Wert auf ein optimal vernetztes Überlandbussystem legt.
Zwar ist das Busfahren in Kolumbien nicht der schnellste Weg, aber dafür sehr billig im Vergleich zu anderen Transportmitteln. Jedoch sollte man wissen, dass die Qualitäts- und Servicesstandards der einzelnen Gesellschaften teilweise doch sehr stark voneinander abweichen.

Grundsätzlich hat jede größere kolumbianische Stadt ein eigenes Bussystem. In Bogota dominiert beispielsweise die Gesellschaft Transmilenio, in Medellin fährt man Metroplus in Barranquilla gibt es den Transmetro.
Zu den größten Busunternehmen des Landes – insgesamt sind es mehrere Tausend – zählen unter anderem Expresso Boliviano, Expresso Palmita und Flora Magdalena. Oft können die Tickets auch kurzfristig in den Busterminals gekauft werden, meist ist eine Buchung aber auch über das Internet möglich.

Die wichtigsten Routen in Kolumbien

Bus in den Anden Kolumbiens

Regionaler Bus in Kolumbien

Praktisch an den kolumbianischen Bussen ist, dass sie fast jeden Ort anfahren. Zwischen den größeren Städten pendeln sie in der Regel stündlich. Oft genügt es, einfach zum Busbahnhof zu fahren, sich dort einen passenden Bus herauszusuchen und kann dann gleich den nächsten nehmen. Eine Besonderheit ist, dass man in Kolumbien häufig bei den Ticketpreisen handeln kann, was aber eher bei den kleineren Gesellschaften möglich ist.

Im Folgenden einige der wichtigsten Routen und deren Fahrtzeit:

  • Bogotá – Barranquilla – ca. 20 Stunden
  • Bogotá – Medellin – ca. 9 Stunden
  • Bogotá – Manizales – ca. 9 Stunden
  • Barranquilla – Cartagena – ca. 3 Stunden
  • Medellín – Barranquilla – ca 11 Stunden
  • Medellin – Cali – ca. 8 Stunden

Natürlich gibt es noch unzählige weitere Routen. Für einen genauen Überblick informiert man sich am besten direkt bei der entsprechenden Gesellschaft oder auf deren Webseite.

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Die Busse in Kolumbien – Ausstattung & Co.

Es gibt sehr viele unterschiedliche Bustypen in Kolumbien: Von uralten Bussen mit kaputten Scheiben – die allerdings fast nur im Stadtverkehr unterwegs sind – bis hin zu hochmodernen, vollklimatisierten Reisebussen. Die großen Busgesellschaften sind inzwischen auf einem Standard, der gut mit dem europäischen mithalten kann.
Sehr weit verbreitet sind allerdings auch kleinere Busmodelle, die als „buseta“ bezeichnet werden sowie auch „colectivos“. Dies sind kompakte Minibusse, die deutlich schneller als normale Busse sind, aber dafür nur auf den wichtigsten Routen unterwegs sind. Sie bieten auch oft zu Flughäfen relativ günstige Verbindungen, der Gepäcktransport ist in der Regel kein Problem.Bei der Ausstattung ist das Spektrum ebenfalls sehr breit gefächert, jedoch sind große Reisebusse meist mit höhenverstellbaren Schlafsitzen, einem WC, Vorhängen und häufig sogar Bildschirmen und – wenngleich noch selten – mit WiFi ausgestattet. Manchmal gibt es an Bord die Möglichkeit, Getränke und Snacks einzukaufen. Für sehr lange Fahrten stattet man sich aber am besten schon vor dem Fahrtbeginn mit genügend Proviant aus.Auf längeren Strecken findet meist in Stopp von mindestens einer halben Stunde an einem Autohof statt. Zwischenzeitlich kann es auch geschehen, dass der Fahrer unterwegs anhält, um einkaufen zu gehen. Wenn man unterwegs zusteigt, signalisiert man dem Busfahrer durch Winken am Straßenrand, dass man einsteigen möchte.Übrigens: Die meisten großen Überlandbusse sind die ganze Fahrt über stark klimatisiert. Daher ist es auf jeden Fall zu empfehlen, eine Jacke oder einen Pullover mitzunehmen. Auch eine Decke ist auf langen Fahrten von Vorteil, manche Gesellschaften bieten diese auch im Bus an. Besser ist es allerdings, auf Nummer sicher zu gehen und seine eigene mitzuführen.Gelegentlich werden auf kolumbianischen Straßen Militärkontrollen durchgeführt, Pässe geprüft und Gepäck gefilzt. Da Drogenschmuggel nach wie vor ein großes Thema im Land ist, ist dies nicht sehr verwunderlich. Oft führen die Beamten Spürhunde mit. Die Kontrollen sind normalerweise schnell durchgeführt und verlaufen problemlos – es sei denn, es wird verbotene Ware geschmuggelt. Hier versteht man auch bei einem Kolumbien Urlaub keinen Spaß.
 

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