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Naturerlebnis Kolumbien -Eine Reise zu den schönsten Naturparks

Die Nationalparks Kolumbiens gehören vielleicht zu den schönsten und abwechslungsreichsten auf dem südamerikanischen Subkontinent und bieten eine enorme Fülle an landschaftlichen und kulturellen Reizen. Das südamerikanische Land verfügt über 56 bezaubernde Naturparks mit einer Fläche von etwas mehr als 126.000 km².

Der erste Naturpark, der „Natural Cave National Park Guacharos“ zum Schutz der Vogelwelt, wurde bereits im Jahre 1960 gegründet. Im Jahr 2009 wurde der vorerst letzte Park, der „Yaigoje Apaporis“ im Amazonasgebiet Kolumbiens festgeschrieben.

Im Bergland (Región Andina) findet man alleine 25 herrliche Naturreservate. Weitere, absolut sehenswerte Parks findet der Reisende im Bereich der Karibik, an der Pazifikküste oder im immergrünen Amazonasbecken.

Fünf der schönsten Parks Kolumbiens möchten wir hier kurz vorstellen.

Naturpark Isla Gorgona

Die Isla Gorgona in Kolumbien

Isla Gorgona im Pazifik Kolumbien

Diese 9 km lange und etwa 2.5 km breite Insel im kolumbianischen Pazifik ist ein mit Regenwald bedecktes Kleinod, rund 35 km vom kolumbianischen Festland entfernt. Das Gebiet ist ein Paradies für Taucher und ideal für Walbeobachtungen. Jedes Jahr kommen die Buckelwale in diese Gegend, um ihren Nachwuchs zur Welt zu bringen. Zusammen mit der kleineren Insel Gorgonilla und weiteren 3 Inselchen bildet der Naturpark ein perfekt in Szene gesetztes Abbild des irdischen Paradieses.

Neben spannenden Walbeobachtungen findet der Reisende auf der Insel eine Vielzahl exotischer Flora und Fauna. Für zwei Jahrzehnte diente die Pazifikinsel dem kolumbianischen Staat als Gefängnis; heute ist es ein paradiesischer Rückzugsraum für Affen, Faultiere, viele Reptilienarten sowie für eine Vielzahl größerer und kleinerer Vögel; darunter Pelikane und Reiher.

Das Gebiet steht voll und ganz im Zeichen eines sanften, umweltverträglichen Tourismus. Öko-Tourismus wird hier sehr konsequent umgesetzt und dient nicht als bloße Floskel, um Touristen zu werben. Der Naturpark Isla Gorgona ist vor allem für Naturliebhaber und Wassersportler ein bemerkenswertes Reiseziel.

Man erreicht den Park vom Küstenort Guapi aus mit dem Boot in rund 2 Stunden. Es gibt eine Flugverbindung nach Guapi. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten zählen neben den Stränden Playa Blanca und Playa Palmera, der Salón de Arqueología und das Naturschutzzentrum Centro de Interpretación Ambiental.

Naturpark Cocuy

Der Cocuy Nationalpark in Kolumbien

Cocuy in Kolumbien

Die Departements Boyacá und Arauca teilen sich einen weiteren, äußerst sehenswerten Naturpark: der zwischen 600 und 5330 Meter Höhe gelegenen Nationalpark Cocuy. Auf 306.000 Hektar finden Wanderer, Bergsteiger und Vogelliebhaber beste Bedingungen vor. Das Klima ist gemäßigt, wobei aufgrund der beträchtlichen Höhenunterschiede auch Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt anzutreffen sind.

Für Reisende sei insbesondere die Zeit Juni / Juli, sowie die Monate Dezember und März empfohlen. Zu dieser Zeit bietet der Park ideale Bedingungen zum Campen, Bergsteigen, Eisklettern, ausgiebige Trekking-Touren und einmalige Vogelbeobachtungen.

In der atemberaubenden Bergwelt der Sierra Nevada del Cocuy trifft der Reisende auf mächtige Bergmassive wie den 5.330 Meter hohen Ritacuba Blanco, schneebedeckte Gipfel, zahlreiche Seen und herrliche Wasserfälle. Daneben beherbergt das Naturschutzgebiet die größten Gletschermassen Kolumbiens und mehr als 80 (!) Flussläufe und glasklare Gebirgsbäche.

Vieles kann zu Fuß erkundet werden: vom äquatorialen Regenwald, zu den fantastischen Nebelwälder und Moore bis hin zu den Regionen des ewigen Eises, die ihren Höhepunkt in dem bereits erwähnten, mehr als 5300 Meter hohen Ritacuba Blanco finden.

Neben dem Naturschauspiel, welches der Naturpark bietet, sollte ein Besuch des 5000 Einwohner zählenden Dörfchens „El Cocuy“ eingeplant werden. Interessant ist ein Besuch insbesondere wegen seiner ursprünglichen Atmosphäre und seinen pittoresken Bauwerken aus der Kolonialzeit.

Nationalpark Los Nevados

Los Nevados in Kolumbien

Nevados Nationalpark in Kolumbien

Ein weiterer, beeindruckender Naturpark in der Andenregion ist der berühmte “ Parque Nacional Natural Los Nevados„. Besucher finden den Park in der mächtigen Cordillera Central Kolumbiens. Er ist Teil der Departements Caldas, Quindío, Tolima und Risaralda.

Der Nationalpark gehört zu den wichtigsten Schutzgebieten des Landes und umfasst unterschiedlichste Klimazonen. Anden-Wälder, Páramos und Gletscher dominieren das Bild und bieten naturbegeisterten Besuchern unvergessliche Reiseerlebnisse. Neben zahlreichen Flüssen wie dem Otún, Río Campoalegre und dem Río Guali findet man hier Lagunen (insbesondere die „laguna negra – die „schwarze Lagune“) und eine Vielzahl an typischer Fauna: zahlreiche Vogelarten wie Kolibri, Habicht und Kondor,
Nasen- und Brillenbären. Die Vegetation wechselt dabei je nach Höhenlage; Sonnenblumen, Heide und Hochandenwälder, Orchideen bis hin zu Flechten und Moose.

Als Ausgangspunkt für eine Tour durch den Nationalpark Los Nevados empfiehlt sich das bezaubernde Örtchen Salento im Departement Quindío. Im Jahr 1842 gegründet gehört es zu den schönsten Dörfchen, die Kolumbien zu bieten hat.

Reserva Ecológica Valle del Cocora

Das Valle de Cocora in Kolumbien

Valle de Cocora in der Kaffeezone

Nur Fünf Kilometer von Salento entfernt, im Departement Quindío, findet der Besucher einen weiteren, wundervollen Naturpark, der über die Landesgrenzen hinaus bekannt ist: das Naturreservat “ Reservat Ecológica Valle del Cocora„. Somit ist das malerische Salento Ausgangspunkt für zwei der schönsten und wichtigsten Parks Kolumbiens.

Das „Valle de Cocora“ ist eines der Hauptattraktionen der Kaffeezone und lockt in der Hochsaison hunderte von Kaffee- und Naturliebhaber an. Sanfte, immergrüne Täler, Berge und Moore kennzeichnen die zauberhafte Landschaft. Einmalig ist die Quindío-Wachspalme (quindiuense Ceroxylon). Sie ist Kolumbiens Nationalbaum, wächst in Höhenlagen zwischen 2.300 und 3.000 Meter und kann eine Wuchshöhe von bis zu 70 Meter erreichen!

Das Reservat mit seinen herrlichen Wanderwegen liegt in der Zentral Cordillere der Anden und zeichnet sich durch ein gemäßigt – feuchtes Klima aus. „Cocora“ war übrigens der Name einer Quimbayan Prinzessin, Tochter eines Acaime-Herrschers, und bedeutet so viel wie Wasser-Stern (estrella de agua).

Viele Besucher nutzen ihren Aufenthalt in Salento für Tagesausflüge ins Cocora Tal. Auf ausgedehnten, mehrtägigen Touren lässt sich die ganze Vielfalt dieser zauberhaften Landschaft erkunden. Mountainbiking, Rafting, Reitsport, Rundflüge oder einfach durch Täler und Wälder streifen und in einem der zahlreichen, kristallklaren Flüsse baden machen den Aufenthalt zu einem Erlebnis für die ganze Familie. Gastronomisches High-Light, neben dem einzigartigen Kaffee, sind frische Süßwasser-Forellen aus eigener Zucht.

Nationalpark Amacayacu

Der Amazonas Nationalpark Amacayacu in Kolumbien

Amacayacu Nationalpark im Amazonas

Der Nationalpark Amacayacu unterscheidet sich grundlegend von den bisher vorgestellten Naturparks. Amacayacu (das Wort stammt aus der Quechua-Sprache und bedeutet sinngemäß „Hängemattenfluss“) liegt direkt am mächtigen, legendären Amazonasstrom; im äußersten Süden des kolumbianischen Departement Amazonas.

1975 wurde der Park mit dem Ziel gegründet, die einzigartige Flora und Fauna des artenreichen Amazonasgebietes zu erhalten. Auf knapp 300.000 Hektar birgt dieser Naturpark einen wirklichen Schatz an unzähligen Pflanzen- und Tierarten.

Nach Schätzungen der Nationalparkbehörde leben auf dem Gebiet des Parkes mehr als 150 verschiedene Säugetierarten, über 500 Vogelarten und eine beeindruckende Anzahl der unterschiedlichsten Süßwasserfische. Amazonas-Riesenseerose, Delfine, Lagunen, Inseln und endloser Regenwald: Der Amacayacu Nationalpark ist nicht nur ein Reiseziel für Touristen, sondern auch von erheblichem Interesse für die Wissenschaft. Der Park selbst verfügt übrigens über ein gut ausgestattetes Besucherzentrum, das bis zu 45 Personen aufnehmen kann.

Man erreicht den Naturpark von Leticia aus mit dem Boot; rund 60 km flussaufwärts. Es gibt gute Flugverbindungen nach Leticia, einer Kleinstadt mit rund 38.000 Einwohner im Dreiländereck Brasilien, Peru und Kolumbien. Etwa 2 Stunden dauert der Flug von Bogotá ins südlich gelegene Leticia.

Unsere Kolumbien Rundreisen

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