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5 zauberhafte Gründe für immer in Kolumbien bleiben zu wollen

Sicherlich könnte es Monate, wenn nicht Jahre in Anspruch nehmen, Kolumbien in seiner ganzen kulturellen und landschaftlichen Vielfalt kennenzulernen.

Inselromantik und bildschöne Karibikstrände, hochaufragende Gebirgszüge, üppig grüne Täler und Flussläufe bis hin zu artenreichen Regenwälder im Süden des Landes laden zu einem Kolumbien Urlaub ein. Koloniale Prachtbauten, großzügige Haciendas und moderne Meisterstücke kolumbianischer Architektur. Kolumbien bedeutet Vielfalt. Grenzenlos in jeder Hinsicht.

Für Reisende mit eher knapp bemessener Zeit könnte eine spannende Reise durch fünf Departements eine wundervolle Reiseerfahrung sein und einen interessanten Querschnitt durch Kolumbiens Vielfalt präsentieren.

Ciénaga (Karibik)-Die Hauptstadt des magischen Realismus

Cienaga in Kolumbien

Cienaga in der Karibik

Der große kolumbianische Literat und Nobelpreisträger Gabriel García Márquez steht wie kein anderer für den magischen Realismus in der Erzählkunst. Hier in Ciénaga liegen die Wurzeln der fiktiven Familie Buendía aus dem Werk „Hundert Jahre Einsamkeit“ und verliehen deshalb dem Ort den wohlklingenden Beinamen „La capital de realismo mágico“ – Hauptstadt des magischen Realismus.

Eingebettet zwischen den warmen Küstengewässer der Karibik und den Hängen der mächtigen Sierra Nevada de Santa Marta – dem höchsten Küstengebirge der Welt – ist Ciénaga eines jener typischen, karibischen Küstenörtchen wie man sie sich aus den Erzählungen des kolumbianischen Romanciers vorstellt.

Der Musiker Alberto Pacheco hat mit „La Cumbia cienaguera“ einen Kultsong zu Ehren Ciénagas geschaffen. Eine Liebeserklärung an seine lebensfrohen Bewohner, seine rauschenden Feste, seine „karibische“ Architektur, seine Parks und schattigen Alleen, seine Geschichte und Geschichten, die man immer wieder gerne hört. Mit der dazugehörigen Portion realismo mágico versteht sich.

Europäische, afrikanische und indigen Einflüsse haben einen besonderen Ort mit karibischem Flair geschaffen, welcher mit Recht zum nationalen Kulturerbe Kolumbiens zählt.



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2. Das Gold von Mompox-Goldschmiedekunst am Río Magdalena

Mompox in Kolumbien

Die Stadt Mompox

Dort wo sich der mächtige Magdalena-Strom mit dem Río Cauca vereint, trifft man auf ein weiteres Kulturerbe und beeindruckendes Zentrum kolumbianischer Goldschmiedekunst. Die Kleinstadt Santa Cruz de Mompox am Ufer des Río Magdalena.

Ein ganzes Stück weiter im Süden, fernab der quirligen Küstenstädte der Karibik, liegt Mompox – zuweilen auch Mompós genannt – friedlich, fast verträumt am Ufer, eingerahmt von üppiger Vegetation unter dem strahlend blauen Himmel Kolumbiens.

1537 wurde das heute rund 41.000 Einwohner zählende Städtchen gegründet, dessen historisches Zentrum 1995 zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt wurde. Das wunderschöne Fleckchen mit seinen herrlichen Kirchen, Plätzen, Herrenhäuser mit prächtigen Patios und pittoresken Straßenzügen ist berühmt für seine filigranen Meisterwerke der Goldschmiedekunst.

Einst strategisch wichtiger Punkt auf dem Weg von Bogotá nach Cartagena de Indias hat sich der Ort über die Jahrhunderte hinweg seinen ganz eigenen Charme bewahrt; zuweilen könnte man meinen, die Zeit sei stehen geblieben in Mompox.



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3. Lorica-Synonym für kolumbianische Lebensfreude

Lorica in Kolumbien

Die Stadt Lorica

Im Departamento de Córdoba, am Ufer des Flusses Sinú, erreicht der Reisende die Stadt Lorica. Im Jahre 1740 gegründet ist Lorica ein Sinnbild für kolumbianische Lebensfreude und seine ausgeprägte Liebe zur Musik.

Einst war der Sinú der kommerzielle Motor und bescherte der Stadt seinen Wohlstand. Lorica ist bekannt für beste Agrarerzeugnisse und ist bis in die heutige Zeit ein wichtiges Handelszentrum. Die Bedeutung als Handelsplatz spiegelt sich auch im wohl berühmtesten Gebäude der Stadt wieder: der Markthalle, welche 1996 zum Kulturdenkmal erklärt wurde.

In der Stadt selbst lohnt sich ein Bummel durch die historische Altstadt mit ihren belebten Plätzen, Kirchen aus kolonialer Zeit und Parks. Hier kann man auch einige der typischen Kunsthandwerkprodukte Loricas erstehen.

Außerhalb der Stadt lässt sich ein Paradies für Naturliebhaber entdecken. Auf einer Flussreise lässt sich die ganze Fülle, Vielfalt und Artenreichtum der Gegend erkunden. Die üppige Vielfalt lockt immer wieder Naturliebhaber aus aller Welt an und inspiriert Kunsthandwerker ebenso wie Künstler und Fotografen.

Lorica besticht durch seine Mischung aus Handwerkskunst, Musik und ungezügelter Lebensfreude. Lorica ist eines jener Örtchen wo man verweilen möchte, und den Gedanken an ein Ende der Reise mit Leichtigkeit verdrängt.



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4. Barichara -das schönste Dorf Kolumbiens
Barichara in Kolumbien

Das Dorf Barichara in Santander

Weiter südlich trifft der Kolumbienreisende auf das Departamento Santander. Eingebettet zwischen der Zentral- und der Ostkordillere trifft man hier gleich auf drei Superlative: die Sierra Nevada del Cocuy, mit über 5.300 Meter die höchste Erhebung Cordillera Occidental und den Cañón del Chicamocha – eine der tiefsten Canyons Lateinamerikas. Die auf rund 1.300 Meter Höhe gelegene Gemeinde Barichara schließlich gilt als das schönste aller kolumbianischen Dörfer und ist berühmt für seine gut erhaltene, koloniale Architektur und sein einzigartiges Ambiente.

In Barichara hat das Leben seinen eigenen Rhythmus bewahrt. Fernab der turbulenten Großstädte laufen die Dinge gemächlicher ab. Es ist ein besinnliches Örtchen, mit 21°C Durchschnittstemperatur ein ideales Ausflugsziel um zu entspannen und bei einem Bummel durch den Ortskern die koloniale Architektur zu besichtigen. Der unverwechselbare Flair des Ortes, seine liebevoll gepflegten Straßenzüge, Kirchen und Parks haben den Ort zum nationalen Kulturerbe gemacht.

Weiterhin von Bedeutung ist Barichara für seine Handwerksprodukte, sein landestypisches Gastronomieangebot und als beliebtes Ziel für jede Form von Abenteuer- und Extremsportarten.



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5. Buga & Calima-Zauberhaftes Valle del Cauca
Der Ort Buga im Valle de Cauca

Kirche von Buga

Die Gründung der Stadt Buga – vollständig Guadalajara de Buga genannt – geht auf das Jahr 1573 zurück und liegt im von europäischen Touristen eher wenig frequentierten Departamento Valle del Cauca. Das Departamento liegt zwischen den Gebirgszügen der Anden und der Región Pacífica – der kolumbianischen Pazifikküste und beheimatet den wichtigsten Pazifikhafen des Landes: Buenaventura. Cali – die Hauptstadt des Departamentos gilt als die musikalische Hauptstadt des Landes und trägt zu Recht den wohlklingenden Beinamen „Sucursal del Cielo“ was in etwa „Zweigstelle des Himmels“ bedeutet.

Nur wenige Kilometer von Cali entfernt liegt Buga, umgeben von saftig grünen Weiden, Hügel und üppigen Wälder. Wenngleich Buga rund 115.000 Einwohner zählt, verläuft das Leben in Buga eher beschaulich. Das angenehm milde Klima ist ideal um die Stadt mit seinen gepflegten Plätzen, Parks und Kolonialbauten zu erkunden.

Neben seiner entspannten Atmosphäre und landestypischen Architektur ist Buga bekannt für seine hervorragende, variationsreiche Küche. Die Gastronomie Bugas gilt als die beste des Departamentos und man sollte es nicht versäumen in einem der unzähligen Restaurants oder auf dem Markt ein -„Sancocho de Gallina“, „Arroz Atollado“, eine „Sopa de tortilla“ oder einen der zahlreichen Eintöpfe wie „guiso de carne y papa“ probieren.

Zwei weiter High-Lights erwarten den Besucher: zum einen die Basílica Menor del Señor de los Milagros, einem Wallfahrtsort, der jährlich von über 1 Million Menschen besucht wird, und das High-Light für Wassersportler den See „Lago Calima“. Eingerahmt von sanften, grünen Hügeln und Bergrücken lädt der über 1.100 qKm große See zum Entspannen und Wassersport ein.

Ein Abstecher zum Museo Arqueológico de Calima Darién wo Ausstellungsstücke der Calima-Kultur zu bewundern sind, schließt den Besuch in Buga und Umgebung ab.



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