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Pasto in Kolumbien

Pasto, eine der ältesten Städte Kolumbiens, liegt auf einer Höhe von etwa 2.500 Metern auf einer Hochebene im südwestlichen Teil des Landes. Oft herrscht hier ein eher kaltes und stürmisches Wetter. Nur wenige Kilometer von Pasto entfernt befindet sich der Vulkan Galeras, der mit seinen mehr als 20 größeren Ausbrüchen seit der Gründung der Stadt im Jahr 1539 das Leben ihrer Bewohner mitbestimmt hat.
Bereits ein Jahr nach der Stadtgründung durch einen der spanischen Eroberer wurde Pasto an seinen jetzigen Standort verlegt.
Bekannt ist Pasto vor allem durch seinen jährlich im Januar gefeierten Karneval der Schwarzen und Weißen, bei dem die Teilnehmer der Festumzüge mit schwarz oder weiß gefärbten Gesichtern auftreten. Die UNESCO hat diesen mit großer Ausgelassenheit und Freundlichkeit begangenen Karneval zum Kulturerbe der Menschheit erklärt.
Das Bild der etwa 400.000 Einwohner zählenden Stadt wird von zahlreichen Kirchen und Gebäuden aus der Kolonialzeit der Spanier bestimmt. Zu den bekanntesten gehört die mit einer attraktiven Fassade aufwartende Kathedrale von Pasto, die von der ältesten religiösen Gemeinschaft gegründete Klosterkirche Capilla de la Concepción sowie der im gotisch-romanischen Stil erbaute Templo de Cristo Rey lassen sich bei einem Kolumbien Urlaub erkunden.

Santuario de las Lajas

Santuario de las Lajas

Walfahrtskirche Santuario de las Lajas

Noch weiter im Süden, an der Grenze zu Ecuador befindet sich in der Nähe von Ipiales die berühmteste Kirche Kolumbiens. Es ist die Wallfahrtskirche Santuario de las Lajas. Erbaut wurde sie in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts im neugotischen Stil auf und unter einer Brücke, die in 50 Meter Höhe eine Schlucht überspannt. Die dreischiffige Kirche nimmt eine Fläche von circa 400 m² ein und besteht aus grauen und weißen Steinen. Ihre Fassade wartet mit einem spitz zulaufenden Turm, zahlreichen weiteren filigranen Türmchen und Zinnen sowie von Fenstern mit und ohne Rosetten auf.
Im Inneren der Kirche überspannen von weißen Rundsäulen gestützte Gewölbe die drei Kirchenschiffe. Veränderliches Licht entsteht durch die farbigen Glasmalereien an den Fenstern.
Erbaut wurde Santuario de las Lajas am Standort einer alten Kapelle, die bereits seit dem 18. Jahrhundert an der Stelle einer Marienerscheinung ihren Platz gefunden hatte. In jedem Jahr zu Ostern, im September und Anfang Januar pilgern die Gläubigen zu dieser zu den sieben Wundern von Kolumbien zählenden Stätte.

Laguna de la Cocha

laguna de la cocha

Laguna de la Cocha am Morgen

Mit dem Laguna de la Cocha, oft auch als Guamez-See bezeichnet, befindet sich Kolumbiens zweitgrößter See etwa 20 Kilometer südöstlich von Pasto. Er umfasst eine Fläche von rund 40 Quadratkilometern, ist bis zu 75 Meter tief und liegt 2.800 Meter über dem Meer. Im nördlichen Bereich des riesigen Sees befindet sich mit der nur 12 ha großen Insel la Corota der kleinste Nationalpark des Landes. Umgeben von einem Schilfgürtel ist die Insel von einem feuchten Andenwald bewachsen, in dem Orchideen ebenso zu finden sind wie Lorbeerbäume oder der Laufbandfrosch. Flora und Fauna der per Motorboot zu erreichenden Insel können auf Wanderwegen erkundet werden.
Der nach der Eiszeit entstandene See selbst wird von mehreren Bächen gespeist und bietet ein kristallklares Wasser. In diesem fühlen sich besonders viele Regenbogenforellen wohl. Das eingebettet in eine faszinierende Landschaft an seinem Ufer liegende Dorf El Puerto ist durch seine Pfahlbauten bekannt geworden.

Vulkan Azufral

vulkan Azufral

Vulkan Azufral in Kolumbien

Etwa 50 Kilometer südwestlich von Pasto liegt die kleine Stadt Túquerres, die als Ausgangsstation für einen Aufstieg auf den Vulkan Azufral dient. Der Weg auf seinen Gipfel führt durch eine für die Anden typische Vegetation, die unter dem Namen Peramo bekannt ist. Sie ist gekennzeichnet von Pflanzen wie Hortgräsern und Schopfrosetten, die im feuchten Klima oberhalb der ab etwa 3.200 Meter Höhe verlaufenden Baumgrenze gedeihen. Je spärlicher die Vegetation sich zeigt, um so schwerer fällt das Atmen, denn um den Kraterrand zu erreichen, muss die Höhe von 4.070 Metern über dem Meeresspiegel bewältigt werden. Dort aber wird man für die Mühe des Aufstiegs belohnt. Umgeben von einem Geruch von Schwefel und einer nahezu unheimlichen Stille eröffnet sich ein fantastischer Blick auf den herrlichen Kratersee. Sein smaragdgrünes Wasser, das eine Temperatur unterhalb von 10°C besitzt, ist von weißen Stränden umgeben. Kurzzeitig wird der aus einer typischen Vulkanlandschaft ragende Gipfel des Vulkan Azufral immer wieder von dichten Nebelschwaden verhüllt.

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