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Kolumbien Rundreise Naturparadies

Kolumbien Reiseexperte

andre
  • Dauer: 15 Tage
  • Ort: Kolumbien, Colombia
  • Preis: 1900 EURO

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Anforderungen

Erholung
35%
Aktivität
70%
Schwierigkeit
55%

Leistungen

  • Dauer: 15 Tage/ 14 Nächte
  • Überland- Transfer im komfortablen Reisebus Bogota – Pereira
  • Inlandsflüge Pereira – Cartagena & Santa Marta – Bogota
  • Abendessen Tag 5 & 6 und Mittagessen Tag 10
  • Sprache Reiseleitung: Deutsch
  • Transporte per Bus, Taxi, Willys Jeep, Mini Van & Speedboot
  • Eintrittsgelder und genannte Touren
  • Mobiltelefon während der Tourtage
  • 12 Übernachtungen in Zimmern mit Privat- Bad
  • 2 Übernachtungen in Hängematte o. Zelt (Tayrona NP)
  • Frühstück bei allen Übernachtungen

15 Tage Kolumbien Rundreise -Den Abwechslungsreichtum des Naturparadies erleben

TIPP: inklusiver deutscher Reiseleitung / ab 1 Person

Auf unserer 15 Tage Kolumbien Rundreise erlebt ihr die interessanten Städte Bogota und Cartagena mit beeindruckenden Parks und Museen, zudem die immergrüne Kaffeezone mit ihrer einzigartigen Natur und Fincas. Die Islas del Rosario bietet einen schönen Einbklick in die Karibik Kolumbiens und der Tayrona Nationalpark zeigt euch ein Stück Dschungel.

Zum Vergrößern der Karte im einem eigenem Fenster auf der Karte rechts oben [ ] anklicken

Tag 1 – Ankunft in Bogota

Bogotá – Hauptstadt und bevölkerungsreichster Ballungsraum Kolumbiens, wird Ausgangspunkt Eurer mehrtägigen Kolumbien Rundreise sein, auf der Ihr nicht nur den architektonischen Highlights, sondern auch den Naturschönheiten dieses faszinierenden Landes begegnet. Am Flughafen El Dorado werdet Ihr herzlich in Empfang genommen, bevor Ihr Eure erste Unterkunft erreicht, die für die nächsten drei Tage Euer Zuhause sein wird. Neben einem Hotel, das sich im Herzen der historischen Altstadt Bogotás befindet, könnt Ihr auch in einer gemütlichen Pension nahe dem Zentrum übernachten. (-/-/-)


Tag 2 – Sightseeingtour in Bogotá

Die Candelaria in Bogota

Bogota in Kolumbien

Zu Beginn Eures spannenden Kolumbien Urlaubs lernt Ihr die lebendige Metropole Bogotá kennen, in deren Zentrum rund 10 Millionen Einwohner leben. Bogotá – multikulturelles Herzstück des Landes, erstreckt sich am Rande einer malerischen Hochgebirgslandschaft, die von duftenden Blumenwiesen und fruchtbaren Tälern eingefasst ist. Carrera Séptima wird die frühere Hauptflaniermeile Bogotás auch genannt, auf der Ihr den Torre Colpatria erreicht, der die kolumbianische Hauptstadt mit einer Höhe von 196 Metern überragt. Ein Besuch dieses fulminanten Wolkenkratzers lohnt sich vor allem am Wochenende, damit Ihr von der Aussichtsplattform des Gebäudes erste Impressionen über Bogotá sammeln könnt.

Anschließend taucht Ihr in die kulturelle Vielfalt indigener Völker ein, indem Ihr die beeindruckenden Fundstücke des Goldmuseums, des Museo del Oro, besichtigt, die das frühere Leben und Denken kolumbianischer Einwohner detailliert widerspiegeln. Dabei gelten die geschichtlichen Informationen, die vor der Erschließung südamerikanischer Länder entstanden sind, als besonders interessant. Mittags probiert Ihr in einem Restaurant Eurer Wahl von der facettenreichen Küche Kolumbiens, bevor Ihr den Gipfel des 3.152 Meter hohen Berges Monserrate mit der Standseilbahn oder der Seilbahn erklimmt. Hoch oben profitiert Ihr von einer atemberaubenden Aussicht auf die Hauptstadt, deren Wälder und Hochplateaus eine kontrastreiche Kulisse schaffen, die Ihr mit Eurer Kamera einfangen könnt.

Kaum zu glauben, dass auf dem Gipfel der Anhöhe eine historische Klosteranlage thront, in deren Räumlichkeiten sich eine Christusstatue aus dem 17. Jahrhundert befindet. Das archaische Bauwerk ist von den blühenden Pflanzen eines botanischen Gartens umgeben, die in dieser spektakulären Höhe gedeihen.

Im Anschluss kehrt Ihr in die Altstadt von Bogotá zurück, die auch als „La Candelaria“ bekannt ist. Prachtvolle Theater und Kirchen, aufsehenerregende Paläste, großflächige Plätze sowie die Bauwerke des Regierungsviertels bringen die Augen von Architekturliebhabern zum Leuchten. Neben dem Goldmuseum gilt das Museo Botero, das die Werke berühmter Künstler, darunter Monet und Picasso, umfasst, als lohnenswerter Anlaufpunkt.


Tag 3 – Ein Besuch der Salz-Kathedrale von Zipaquirá

Heute stattet Ihr der wundervollen Gemeinde Zipaquirá einen Besuch ab, die rund 50 Kilometer von Bogotá entfernt ist. Der Ursprung von Zipaquirá geht auf das Jahr 1600 zurück, weshalb die Straßen dieses sehenswerten Ortes von majestätischen Kolonialbauten, die größtenteils aus dem 18. Jahrhundert stammen, geprägt sind. Nachdem Ihr Berge erklommen und die Hauptstadt Kolumbiens erobert habt, werft Ihr einen Blick unter die Erdoberfläche, um die berühmte Salz-Kathedrale, die sich in einer alten Mine, in einer Tiefe von 180 Metern, erhebt.

Das dreischiffige Bauwerk, das 120 Meter lang und mit grandiosen Kuppeln geschmückt ist, nimmt eine Fläche von 8.500 Quadratmetern ein. Im Innern der salzhaltigen Kirche kommen Madonnenstatuen, gewaltige Kreuze und filigrane Engel zum Vorschein, welche die Wände handgefertigter Räume zieren. Die Atmosphäre im Innern des sakralen Bauwerks, das im Scheinwerferlicht in den unterschiedlichsten Farben funkelt, ist einfach unglaublich.

Nutzt Euren Aufenthalt, um durch die Straßen von Zipaquirá zu schlendern, in deren Restaurants Ihr von köstlichen Fleischspießen probieren könnt. Die Calle de los Restaurantes gilt diesbezüglich als beliebteste Adresse. Nachmittags fahrt Ihr zurück nach Bogotá, wo Ihr Eure gewonnenen Erlebnisse noch einmal Revue passieren lasst. (F/-/-)


Tag 4 – Die Kaffeezone Kolumbiens

Kaffeezone in Kolumbien

Landschaft der Kaffeezone

Die Kaffeezone gehört zu den schönsten Regionen Kolumbiens. Wunderschöne Dörfer, nette Menschen sowie duftende, von Kaffeesträuchern bedeckte Landschaften, die bei milden Klimaverhältnissen bestens gedeihen, prägen diese beeindruckende Gegend, die Ihr heute hautnah erlebt.

Die Busfahrt nimmt zwar etwa neun Stunden in Anspruch, jedoch könnt Ihr den herrlichen Blick aus dem Fenster genießen, wenn Ihr die gigantischen Berggipfel der Anden passiert und das fruchtbare Magdalena-Tal durchquert. Die traumhaften Panoramen, die immer wieder neue Impressionen entstehen lassen, entschädigen für die lange Anfahrt.

Pereira, eine wundervolle kolumbianische Stadt, die sich am Fuße der Kordilleren erstreckt, ist das Ziel Eurer abenteuerlichen Busreise. Nach einer feierlichen Begrüßung bezieht Ihr Euer gemütliches Appartement, das Euch eine erholsame Verschnaufpause gewährt. Anschließend schließt Ihr Euch einem Stadtrundgang an, auf dem Ihr einen ersten Blick auf Pereira werfen und ein köstliches Abendessen genießen könnt. (F/-/-)


Tag 5 – Biopark „Bonita Farm“ & Termales de Santa Rosa

Die Kaffeezone – ein zauberhaftes Fleckchen Erde – vereint die schönsten Pflanzen kolumbianischer Tropen. Der Duft und die Farbenpracht sprechen jeden Eurer Sinne an. Im Biopark „Bonita Farm“ könnt Ihr das Zusammenspiel der hiesigen Flora und Fauna live beobachten. Schillernde Schmetterlinge, die in liebevoller Arbeit aufgezogen werden, scheinen das bunte Blumenmeer dieser fulminanten Parklandschaft zu umgarnen. Dazu nehmt Ihr das Gezwitscher heimischer Vögel wahr, während Ihr auf einer beeindruckenden Führung mit interessanten Informationen und echten Geheimtipps versorgt werdet. Etwas gewöhnungsbedürftig ist der Anblick von Schlangen und Spinnen, die Ihr im Biopark entdeckt. Wer den Rundgang mit einem außergewöhnlichen Erlebnis krönen möchte, kann die Tiere, die zunächst etwas Respekt einflößend erscheinen, vorsichtig berühren oder in die Hand nehmen, um ein unvergessliches Erinnerungsfoto mit nach Hause zu nehmen.

Der ausgiebige Spaziergang macht Euch sicherlich hungrig, weshalb Ihr in einem Restaurant, das einen unverkennbaren Blick auf die Architektur Pereiras und die angrenzenden Kaffeeplantagen und Berggipfel gewährt, speisen könnt. Nach diesem aufregenden Vormittag verbringt Ihr im nahegelegenen Thermalbad in Santa Rosa ein paar erholsame Stunden. Das wohltemperierte Wasser und das Rauschen hintergründiger Wasserfälle tragen viel zur Entspannung bei. Sobald die Sonne am Horizont verschwindet, erstrahlt die Wellnessanlage in einem ganz besonderen Licht, da sie mit Scheinwerfern eindrucksvoll in Szene gesetzt wird.

Bevor Ihr mit dem Bus nach Pereira zurückkehrt, wartet noch eine kulinarische Spezialität auf Euch, die in ganz Kolumbien geschätzt wird. Chorizos werden die köstlichen Bratwürste auch genannt, die in den Restaurants von Santa Rosa serviert werden. (F/-/A)


Tag 6 – Salento & Valle del Cocora

Handwerkskunst bei Salento

Verkaufsstand bei Salento

Die Kleinstädte Kolumbiens spiegeln das traditionelle Leben hiesiger Einwohner wider, die Besucher neugierig und mit Freude empfangen. Salento, eines der reizvollsten Dörfer des Landes, glänzt mit rustikalen Kolonialbauten, die in den unterschiedlichsten Farben erstrahlen. Umliegend schaffen die weitläufigen Kaffeeplantagen einen fantastischen Kontrast, der Natur- und Architekturliebhaber gleichermaßen begeistert. Als schönstes Beispiel aufsehenerregender Naturschönheiten gilt das fruchtbare Valle del Cocora, das von ebenso sattgrünen Berggipfeln umgeben und mit traditionellen „Willys-Jeeps“ bequem zu erreichen ist.

Salentos Straßen verführen zu einem ausgiebigen Spaziergang, der nicht nur an kleinen Lädchen und Restaurants, sondern auch an charmanten Cafés vorbeiführt, in denen eigens geröstete Kaffee-Spezialitäten angeboten werden. Eine Kostprobe dieses gerösteten, aromatischen Getränkes solltet Ihr Euch keinesfalls entgehen lassen, weshalb wir Euch auf einen Espresso oder Latte macchiato einladen.

Nach diesem unverwechselbaren Geschmackserlebnis findet Ihr Euch in der Calle Real, der Hauptflaniermeile von Salento, wieder, die von urigen Geschäften flankiert wird, in denen handgefertigte Kunstgegenstände verkauft werden. Die Handwerkskunst der Einheimischen ist ein perfektes Andenken oder ein Geschenk für Eure Daheimgebliebenen. Am Ende der Calle Real steigt Ihr die Stufen einer Treppe hinauf, um zu einem herrlichen Aussichtspunkt zu gelangen, der Euch einen himmlischen Ausblick auf Salento und das Valle del Cocora gewährt.

Anschließend stärkt Ihr Euch mit einem herzhaften Mittagessen, bevor Ihr mit einem „Jeep Willys“, dem klassischen Fahrzeug hiesiger Einwohner, das Valle del Cocora besucht. Die Landschaft ist von Quindio-Wachspalmen bewachsen, die mit einer Höhe von 60 Metern zu den größten Palmenarten weltweit gehören. Der Nationalbaum Kolumbiens wurde 1801 von Alexander von Humboldt entdeckt, der von den anmutigen Palmwedeln, die ein gefiedertes Äußeres besitzen, begeistert war.

Auf einer Wanderung könnt Ihr einen Blick auf diese prächtigen Baumriesen werfen, die der Landschaft ein unverwechselbares Gesicht geben. Vielleicht habt Ihr auch Lust auf einen zweistündigen Ausritt, um das Tal auf dem Rücken eines Pferdes zu durchqueren. Auf Eurem Ausflug begegnet Ihr nicht nur haushohen Palmen, sondern auch einem rauschenden Wasserfall, der sich am Rand eines Nebelwaldes versteckt.

Am späten Nachmittag fahrt Ihr wieder zurück nach Salento, bevor der Besuch einer Kaffee-Hacienda ansteht, um interessante Informationen über den Anbau und die Verarbeitung von Kaffee zu erfahren. Bevor Ihr Euer neues Domizil bezieht, lasst Ihr Euch ein schmackhaftes Abendessen schmecken. (F/-/A+Kaffee)


Tag 7 – In die Welt des Kaffees eintauchen

Da Kolumbien zu den größten Kaffee-Lieferanten weltweit zählt, gehört der Besuch einer echten Kaffee-Plantage fast schon zum Pflichtprogramm. Am heutigen Tag dreht sich alles rund um das Thema „Kaffee“, sodass Ihr viele wissenswerte Informationen über den Anbau, die Ernte und die Verarbeitung von Kaffee sammeln könnt. Die gerösteten Bohnen sind von unverkennbarem Geschmack, weshalb sie zu den besten der Welt gehören. Die Verkostung eines aromatischen Hochlandkaffees, der hier einfach nur „Tinto“ genannt wird, darf natürlich nicht fehlen, bevor Euer nächstes Abenteuer startet.Unweit Eurer Hacienda trefft Ihr auf die größte Canopy-Anlage Kolumbiens, die zu einem Flug über dieses grandiose Kaffee-Anbaugebiet einlädt. Das Gefühl, wenn Ihr mit 60 Stundenkilometern durch die Luft schwebt, ist einfach unglaublich. Wer nicht schwindelfrei ist, nutzt den Rundwanderweg, der zu beiden Seiten von Bambus und Nussbäumen bewachsen ist, für einen Spaziergang. Für Entspannung ist ebenfalls gesorgt, weil die Finca mit Saunen, türkischen Bädern und Swimmingpools ausgestattet ist. Nach einem köstlichen Mittagessen könnt Ihr in einer bequemen Hängematte relaxen und die herrliche Aussicht genießen.

Nachmittags besucht Ihr ein idyllisches Dorf namens Filandia, dessen Einwohner Euch einen tiefen Einblick in deren Lebensweise gewähren. Filandia ist von weiten Kaffeeplantagen und den Kordilleren, die das Gebiet seitlich begrenzen, umgeben, die Ihr auf der Plattform des örtlichen Aussichtsturmes überblicken könnt. Am frühen Abend reist Ihr zurück nach Pereira, wo Ihr Eure Freizeit nach eigenem Ermessen gestaltet. (F/-/-)


Tag 8 – Garden Tour & Weiterflug nach Cartagena

Die Altstadt Cartagenas

Koloniales Gebäude in Cartagena

Gewöhnlichen Touristen bleibt die unberührte Bergwelt der Anden meist verborgen, jedoch profitiert Ihr von einem ortskundigen Führer, der Euch diese faszinierende Landschaft näherbringt. Ihr folgt einer malerischen Panoramastraße, die Euch in das Zentrum der nordwestlichen Kaffeezone führt. Tropische Pflanzen und weite Felder, die aus duftendem Kaffee, Platanen sowie exotischen Bananen-, Lulo- und Kakaobäumen bestehen, säumen den Weg, auf dem Ihr auch ursprüngliche Bergdörfer, atemberaubende Schluchten und saftige Täler passiert. Im Zentrum dieses riesigen botanischen Gartens erhebt sich der 5.400 Meter hohe Vulkan Nevado del Ruiz, dessen schneebedeckter Gipfel den Himmel zu berühren scheint.Abends verlasst Ihr die bergige Landschaft, um Euren Urlaub in Cartagena, einer traumhaften Stadt an der Karibikküste, fortzusetzen. Hier wird der Kontrast kolumbianischer Städte besonders deutlich, weil der tiefblaue Ozean und die historischen Bauwerke der prachtvollen Altstadt nahe beieinanderliegen. Im attraktivsten Teil der Stadt bezieht Ihr ein elegantes Appartement, durch dessen Fenster Ihr die koloniale Baukunst im Blick habt, die Cartagena prägt.

Nutzt die verbleibende Zeit des Tages für einen abendlichen Spaziergang, um das einzigartige Flair der Stadt zu spüren und zu sehen. Auf den Straßen und Plätzen Cartagenas vermischen sich Einheimische und Touristen, die für ein buntes Treiben sorgen. Ihr könnt durch die verschlungenen Gassen bummeln und den schillernden Tanzgruppen, die mit bunten Kostümen geschmückt sind, bei ihren traditionellen Tänzen zusehen. Kutscher bahnen sich mit ihren herausgeputzten Droschken ihren Weg durch die strahlende Altstadt, die im Licht zahlreicher Laternen und Scheinwerfer ihr schönstes Gesicht zeigt. (F/-/-)


Tag 9 – Sightseeingtour durch Cartagena

Stadtrundgänge gewähren Besuchern einen tiefen Einblick in die Vergangenheit der Stadt Cartagena, die am 1. Juni 1533 gegründet wurde. Zwar reihen sich in Cartagenas Straßen Unmengen von historischen Bauwerken aneinander, jedoch gehört die Festung San Felipe zu den bekanntesten und meistbesuchten Monumenten der Stadt. Mehrfache Überfälle und Plünderungen durch den englischen Freibeuter Sir Francis Drake machten den Bau einer schützenden Bastion notwendig. Durch die Hilfe renommierter Architekten verwandelte Cartagena sich in eine beeindruckende Festungsstadt, die nicht nur Piraten, wie den einstigen Admiral Vernon, sondern auch spanische Herrscher, die den Küstenort erobern wollten, erfolgreich abwehrte. Die Festung San Felipe ist mittlerweile seit dem 18. Jahrhundert existent und eines der auffälligsten Bauwerke der Stadt.

Aufgrund der vielen Gefechte besitzt Cartagena eine spannende Vergangenheit, die Geschichtsliebhaber in den Bann zieht. In der Innenstadt begegnet Ihr architektonischen Zeitzeugen, die viele Details ehemaliger Eroberungszüge preisgeben. Menschen wurden überfallen und ihrer letzten Geldreserven beraubt. Riesige Mengen Gold und Silber landeten auf großen Schiffen, mit denen das Diebesgut nach Europa gebracht wurde. Cartagena war zudem Standort des weltgrößten Sklavenmarktes, auf dem mittellose Menschen einfach verkauft wurden. Ein bedeutender Anlaufpunkt ist der Palast der Inquisition, in dessen Ausstellungsräume sich altertümliche Folter- und Hinrichtungsgegenstände befinden.

Neben dem Seefahrtsmuseum gilt das Museo del Oro, das dem Indianervolk Zenú gewidmet ist, als ebenso lohnenswerter Zwischenstopp einer Sightseeingtour. Auffällig ist auch die Architektur anmutiger Kirchen, die das Stadtbild Cartagenas entscheidend prägen. Das Konvent San Pedro de Claver, der Palast der Internationalen Filmfestspiele und die Stadtviertel San Diego und Getsemaní, die längst Teil des UNESCO-Weltkulturerbes sind, sorgen für spannende Momente. Nach einem ereignisreichen Tag voller historischer Eindrücke solltet Ihr den Abend in einer landestypischen Salsa-Bar ausklingen lassen. „Donde Fidel“ gilt diesbezüglich als beliebteste Adresse, um auf der angrenzenden Plaza de Reloj von kolumbianischen Spezialitäten zu kosten und die abendliche Atmosphäre auszukosten. (F/-/-)


Tag 10 – Schnorchel- und Tauchparadies Islas del Rosario

Islas del Rosario

Islas del Rosario in Kolumbien

28 traumhafte Inseln, die sich nur wenige Kilometer vor der kolumbianischen Küste im Karibischen Meer erstrecken, sind heute Euer Tagesziel. Islas del Rosario werden diese tropischen Paradiese, die von schillernden Korallenriffen eingefasst sind, auch genannt. Glasklares Wasser umspült die weißen Puderzuckerstrände, die zum Sonnenbaden und Träumen einladen. Früh morgens um 8:00 Uhr setzt Ihr mit einem Schnellboot, das für die Überfahrt etwa 90 Minuten benötigt, zu den Islas del Rosario über, um die Unterwasserlandschaft in Ruhe zu erkunden. Die Ausrüstung wird gestellt, sodass Ihr in wohltemperiertes Wasser eintauchen und mit Taucherbrille und Flossen schnorcheln könnt. Im Preis enthalten ist auch ein energiegeladenes Mittagessen, das Ihr in einem Restaurant des besten Inselhotels einnehmt.

Nach zwei Tauchgängen und einer köstlichen Stärkung fahrt Ihr gegen 16:00 Uhr wieder zurück nach Cartagena, wo Euch noch genügend Zeit bleibt, um einen abschließenden Stadtbummel zu unternehmen. Die Stadtbefestigung gilt vor allem in den Abendstunden als echter Geheimtipp, weil Ihr von hier aus die untergehende Sonne beobachten könnt, die Cartagena in unterschiedlichen Lichtverhältnissen erstrahlen lässt. (F/M/-)


Tag 11 – Von Cartagena nach Santa Marta

Den heutigen Tag beginnt Ihr in aller Ruhe, weil wir erst gegen Mittag nach Santa Marta aufbrechen. Vielleicht habt Ihr Lust, einen abschließenden Rundgang durch Cartagena zu unternehmen, um letzte Bilder und Eindrücke zu erhaschen. Mittags startet Eure Weiterfahrt nach Santa Marta, die als älteste spanische Stadt des Landes gilt.

Auf Eurer Tour passiert Ihr zunächst Barranquilla, die Geburtsstadt der weltbekannten Sängerin Shakira, bevor Ihr die weitläufigen Sumpflandschaften von Salamanca durchquert. Bald erscheinen die pittoresken Gipfel der Sierra Nevada am Horizont, die 5.890 Meter weit aufragen. Genießt den Blick auf das weltweit höchste Küstengebirge, bis Ihr die Stadt Santa Marta, die sich an der traumhaften Karibikküste befindet, am späten Nachmittag erreicht. Santa Marta ist mit Cartagena zwar kaum vergleichbar, jedoch gilt der Ort als lohnenswerter Ausgangspunkt eines erlebnisreichen Ausfluges in den Tayrona-Nationalpark. Eure Unterkunft liegt im Zentrum der kolonialen Altstadt, die mit der nahegelegenen Küste und der Strandpromenade zu verschmelzen scheint. (F/-/-)


Tag 12 – Tayrona Nationalpark

Tayrona Nationalpark

Tayrona in Kolumbien

Parque Nacional Natural Tayrona wird der Tayrona Nationalpark auch genannt, der das heutige Ziel Eurer Rundreise ist. Ihr stärkt Euch mit einem üppigen Frühstück, bevor Ihr mit kleinem Gepäck nach El Zaino reist. El Zaino gilt als „Tor des Tayrona-Nationalparks“, von wo aus Ihr den dichten Urwald Kolumbiens sowohl mit dem Shuttle-Bus als auch zu Fuß durchquert. Das Besucherzentrum liegt in dem kleinen Ort Arrecifes, der etwa eine Stunde von El Zaino entfernt ist. Schatten spendende Kokospalmen und hünenhafte Steine säumen die schneeweiße Küste, die von kristallklarem Wasser umspült wird. Aufgrund einer sehr starken Strömung ist das Baden hier zwar nicht gestattet, jedoch könnt Ihr die wärmenden Sonnenstrahlen und den Blick auf das Meer in vollen Zügen genießen.

Einchecken werdet Ihr in einem benachbarten, etwas preiswerteren Besucherzentrum, um die nächsten zwei Tage in diesem wunderschönen Idyll zu verbringen. Neben modernen sanitären Anlagen stehen Euch entweder Zelte oder klassische Hängematten für eine Übernachtung zur Verfügung, um eins mit der Natur zu sein.

Das fantastische Wetter und die einsamen Buchten und Strände, deren optische Schönheit von der angenehmen Geräuschkulisse des Wassers untermalt wird, locken buchstäblich nach draußen, weshalb Ihr am Nachmittag einen romantischen Spaziergang entlang der Küste unternehmen könnt. Das zweite Besucherzentrum, Cabo San Juan del Guia, ist nicht allzu weit entfernt und für Tauchfreunde, die den karibischen Facettenreichtum auch unter Wasser erleben wollen, ein absoluter Traum.


Tag 13 – Wanderung zur Ruinenstadt Chairama

Am heutigen Tag reist Ihr in die Vergangenheit präkolumbianischer Kulturen, deren Architektur bleibende Sinneseindrücke hinterlässt. Lasst Euch ein landestypisches Frühstück schmecken, das aus Tayrona Pan, einer kolumbianischen Delikatesse, besteht. Pueblito werden die beeindruckenden Ruinen von Chairama auch genannt, die sich auf einer bewaldeten Anhöhe erheben. Auf Eurer Trekkingtour passiert Ihr das von Stränden gesäumte Besucherzentrum San Juan del Guia, bis Ihr in den dichten, unberührten Dschungel Kolumbiens eintaucht. Zwar haben die Ruinen der Stadt Ciudad Perdida einen größeren Bekanntheitsgrad, jedoch sind die architektonischen Überreste von Chairama, die vor 1.600 Jahren entstanden sind, nicht weniger spektakulär. Die prähistorischen Bauwerke sind heilig, weshalb sie auch heute noch von den Kogi, einem kolumbianischen Volk, bewacht werden.

Diese Kolumbien Tour ist etwas beschwerlich, jedoch lohnen sich die Strapazen, um ein Stück Geschichte zu Gesicht zu bekommen. Die Wärme und die hohe Luftfeuchtigkeit sind anfangs etwas gewöhnungsbedürftig. Zwei bis drei Stunden dauert die anstrengende Wanderung, auf der Ihr über steinerne Treppen und skulpturenähnliche Felsen klettert, bevor Ihr durch geheimnisvolle Höhlen wandert. Ihr solltet Augen und Ohren offen halten, weil Insekten, farbenprächtige Vögel, leuchtende Schmetterlinge, Tapire, Salamander und kreischende Brüllaffen Euren Weg kreuzen. Nach weiteren Kilometern taucht plötzlich ein riesiges Hochplateau auf, das von den baulichen Überresten der präkolumbianischen Stadt Chairama gekrönt wird. Ihr folgt den großflächigen Steinquadern, die Euch den Weg ins Innere der Anlage weisen. Fruchtbare Terrassenbauten, die nachträglich angelegt wurden, schaffen einen fantastischen Kontrast.

Der Rückweg gelingt wie von Zauberhand, weshalb Ihr Euch binnen kürzester Zeit an einem märchenhaften Strand wiederfindet, an dem Ihr relaxen und baden oder einen fantastischen Sonnenuntergang beobachten könnt. (F/-/-)


Tag 14 – Rückfahrt nach Santa Marta

Karibik bei Santa Marta

Kolumbianische Karibikküste bei Santa Marta

 

Lasst es Euch nicht nehmen, die zauberhafte Landschaft und die friedvollen Strände ein letztes Mal auszukosten, bevor Ihr den Tayrona-Nationalpark verlasst. In Arrecifes gibt es bei Bedarf die Möglichkeit eines Mittagessens, damit Ihr Euren Rückweg gestärkt antreten könnt. Ihr wandert zurück nach El Zaino, um von hier aus mit dem Auto nach Santa Marta zu fahren, wo Ihr Eure letzte Nacht verbringt. (F/-/-)


Tag 15 – Rückreise nach Bogotá

Leider ist heute der Tag des Abschieds gekommen, weshalb Ihr Euren Rückflug nach Bogotá antreten müsst. Euer Flieger startet am frühen Nachmittag – es bleibt deshalb noch etwas Zeit für letzte Schnappschüsse. In Bogotá habt Ihr die Wahl, ob Ihr nach Hause fliegen oder länger in Kolumbien verweilen wollt. Wie wäre es beispielsweise mit einem erholsamen Badeurlaub in dem nahegelegenen Küstenort Palomino? Mit den Reiseformalitäten und dem Check-in sind wir Euch gerne behilflich.

Wir wünschen Euch eine unbeschwerte Heimreise und hoffen, dass Ihr die gewonnenen Erlebnisse und Eindrücke noch lange in Erinnerung behaltet. (F/-/-)


Optional

Preise

bei 1 Person ab 3350 €/Person
bei 2 Personen ab 2200 €/Person
bei 3 Personen ab 2100 €/Person
bei 4 Personen ab 1900 €/Person

 

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