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5 schönsten Nationalparks

Die 5 schönsten Nationalparks Venezuelas- Das Bilderbuch der Natur

Nationalpark Los Roques

Los Roques Nationalpark in der Karibik Venezuelas

Mehr als drei Dutzend zauberhafte Inseln mit einer Anzahl von Sandbänken, die in die Hunderte geht, vereinigt der Nationalpark Archipiélago de Los Roques. Man fühlt sich beinahe auf die Malediven versetzt, wäre da nicht der geografische Unterschied. Paradiesisch mutet es hier an, erhaltenswert macht das ausgedehnte Gebiet vor allem die Vielfalt der Lebewesen unter Wasser, zu denen etliche Korallenriffe zählen. Gut 170 km von der Landeshauptstadt Caracas entfernt stoßen Besucher an dieser beschaulichen Küste der Karibik auf zahlreiche traumhafte Strände, die sie sich mit niemandem teilen müssen, wenn sie für ihren Aufenthalt nicht gerade die Feiertage wählen und zudem die Hauptreisezeit im August meiden. Doch selbst dann bietet der einzigartige Archipel ungestörte Ruhe in einem ausgestreckten Gebiet, das vom Rest der Welt wie abgetrennt erscheint und einzig der Begegnung mit einer vielfältig erlebbaren Natur gewidmet ist. Ideal zum Abtauchen für begrenzte Zeit, im Ernstfall ist man allerdings auf sich gestellt.

Nationalpark Henri Pittier

Kolibri im Henri Pittier Nationalpark

Henri Pittier Nationalpark

Malerische Küstenstreifen kennzeichnen auch den Nationalpark Henri Pittier mit einer Gesamtausdehnung von über 1.000 Quadratkilometern. In Carabobo und Aragua gelegen ergänzt das weitläufige Gebiet eine bizarre, gebirgige Landschaft, in der sich dichte Wälder voller Nebelschwaden mit respektablen Höhenmetern abwechseln. Darin finden sich viele verschiedene, seltene Vögel und Pflanzen, die es sonst kaum irgendwo auf der Welt zu sehen gibt. Auf der Bergstraße werden Besucher vom Regenwald empfangen, sie führt bis auf den Pass in bald anderthalb Tausend Meter hinauf. Unterwegs lockt ein Abstecher nach Choroni, das Häuserwände in allen Facetten des Farbkastens zeigt, in Puerto Colombia kann in aller Frische genossen werden, was das Meer hergibt. Der Strand von Playa Grande ist reich mit Palmen bewachsen, er eignet sich für den Wassersport ebenso wie dafür, im satten Sonnenschein entspannt Erholung zu suchen. Wer von hier aus einen Ausflug mit dem Boot unternimmt, kann auf die Spuren der ursprünglichen Bewohner stoßen.

Nationalpark Mochima

mochima strand

Strand im Mochima Nationalpark

Ganz ähnlich, aber doch bezeichnend anders ist das Spektrum der möglichen Erlebnisse im venezolanischen Nationalpark Mochima gespannt, der sich von seiner Größe her nur wenig von dem nach dem schweizerischen Naturforscher benannten nimmt. Viel mehr als eine Brille zum Schnorcheln und die passende Kleidung zum Baden braucht man nicht dazu, um zu den Korallen hinauszuschwimmen, die in erreichbarer Nähe ihre gesamte Farbenpracht entfalten. Fast schneeweiße Strände bilden den Hintergrund und den Ausgangspunkt dafür, das quirlige Leben unter Wasser in seiner ganzen Buntheit und Artenvielfalt zu erkunden. Hier lässt es sich leicht eine der vorgelagerten Inseln erobern, die sämtlich unbewohnt sind. Der Lohn dafür ist kristallklares Wasser, das sie umspült. Je nach Nahrungsaufnahme mehr oder weniger rötlich gefärbte Flamingos und die auch zu gelegentlicher Verteidigung ihres Reviers lustigen Pelikane mit ihren mächtigen Schnäbeln bevölkern die einsam gelegenen Lagunen und Buchten, die von Mangroven in ihrer eigentümlichen Art und Weise beschattet werden.

Nationalpark Canaima

Nationalpark Canaima in Venezuela

Trockene Landschaft in Canaima

Tafelberge und Wasserfälle dagegen bestimmen das Bild in Canaima, dem Nationalpark im östlichen Bolívar der Gran Sabana. Mit seinem annähernd dreifachen Umfang zählt er zu den größten geschützten Gebieten auf der ganzen Welt. Savannen, in denen man sich leicht verlaufen kann, tafelartige Berge und reißende Wasser ergänzen eine Landschaft bizarrer Vielfalt, in der bei aller Weitläufigkeit garantiert keine Langeweile aufkommt. Sobald sich die Vegetation abschreckend verdichtet, sind Pfahlbauten aufzuspüren, die dem Volk der Pemon einst als wehrhafte Behausung dienten, heute aber dazu einladen, ihre Verbundenheit mit der Natur aus eigener Anschauung kennenzulernen. Wenn die Regenzeit beginnt, tost der berauschende Wasserfall Salto Angel über 1.000 Meter Respekt heischend in die Tiefe. Ihm nähert man sich am besten von Bord eines Boots unter sachkundiger Führung aus, um das eindrucksvolle Naturereignis mit gebührender Distanz bewundern zu können. So unmittelbar, wie die Natur in einem der schönsten Teile Südamerikas zu erleben ist, so unnahbar bleibt sie doch.

Nationalpark Sierra Nevada

Nationalpark Sierra Nevada in den Anden

Sierra Nevada Nationalpark

Von allem etwas bietet der Nationalpark Sierra Nevada im Nordwesten, der seit den 1950er Jahren existiert. Da treffen Gletscher auf Lagunen, die Waldgebiete sind von Mooren umgeben. Alles überragt der Pico Bolívar, mit seiner imposanten Höhe von 5.000 Metern die größte Erhebung im ganzen Land. Von seiner Spitze aus hat man den absolut besten Überblick, sofern man sie erklommen hat. Auch auf halber Strecke gewinnt man schon eine atemberaubende Aussicht. Es kann jedoch sein, dass man während des Anstiegs einem Puma begegnet, vielleicht auch einem friedlichen Bären, dem Leopard oder dem Jaguar. Zweckmäßigerweise hält man sich auf seiner Entdeckungstour an das dicht geknüpfte Netz der Wege und Straßen im Park, um keine unliebsame Erinnerung davonzutragen, die auch einen bösen Ausgang nehmen könnte. Der Beschaulichkeit unterwegs sind keinerlei Schranken auferlegt, die idyllische, Bewunderung wie Achtung abverlangende Gegend dieses schönen Fleckchens Erde erscheint dem Betrachter förmlich so, als wäre sie fantastisch gemalt.

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