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Reisebericht Kolumbien Reise

15 Jan

Kolumbien Reisebericht

Unsere Reisende Heike hat uns ihre Erfahrungen zum ersten Teil ihres Kolumbien Urlaub in einigen Worten zu einem kleinem Kolumbien Reisebericht zusammengefasst:

Dass schreibt Heike:

Hier möchte ich euch mit einigen Worten & Tipps & Infos unsere Ankunft in Bogota und der Kaffeezone wiedergeben:

kolumbien-hauptstadt-bogotaMit knapp 8 Millionen Einwohnern bietet Bogota als Hauptstadt Kolumbiens einen bunten Mix aus lateinamerikanischer Lebensfreude und internationalem Flair. Hier habe ich meine dreiwöchige Reise begonnen. Da sich die für Touristen interessanten Viertel vor allem im östlichen Rand der Stadt befinden, buchte ich von Deutschland aus ein gemütliches Hotel innerhalb der berühmten Altstadt. Der Bezirk Candelaria wurde 1538 gegründet und gilt heute als historischer Kern der südamerikanischen Metropole. Hier befinden sich auch das weltberühmte Goldmuseum, Museo del Oro, und das Museo Botero.

Am ersten Tag musste ich mich zunächst an die Höhenluft gewöhnen. Bogota ist von einer Bergkette umschlossen und liegt im Mittel auf ca. 2900 Meter über dem Meeresspiegel. Als dritthöchst gelegene Hauptstadt der Welt sollte sich der Besucher also zunächst einmal an das Klima gewöhnen. Die steilen Straßen machen es dem Ankömmling nicht gerade einfacher, am besten ist es, alles ein bisschen langsamer angehen zu lassen.

Wer sich gemütlich auf das bunte Treiben der Stadt einlässt, wird daran schnell Freude finden. Bogota gilt zu Recht als Kulturhochburg und Bildungszentrum des Landes. Obwohl ich mich vorab ausführlich informiert hatte, war ich doch sehr beeindruckt von der Vielfalt der Angebote. Für Liebhaber von Kunst und Kultur ist diese Stadt auf jeden Fall zu empfehlen. Für Reisende mit knappem Budget möchte ich erwähnen, dass am Sonntag fast alle Museen für Besucher kostenlos oder für sehr kleine Eintrittsgelder die Türen öffnen. Die Kolumbianer nehmen dieses Angebot sehr gerne an und viele sind mit der kompletten Familie unterwegs. Von den Kleinsten bis zu den Großeltern – alle ziehen ihre schönsten Kleider an, besuchen die Museen und flanieren durch die gut gefüllten Straßen.

goldmuseum-bogota-kolumbienWer Freude an einem lebendigen Stadtleben hat, sollte sich dieses Spektakel nicht entgehen lassen. Überall bieten Straßenhändler ihre bunten Waren an, an jeder Ecke gibt es etwas zu essen und es lässt sich so allerlei Spektakuläres erleben. Ich habe mich z. B. dazu hinreißen lassen, bei einem Meerschweinchenrennen mit zu wetten. Leider hat meine Nummer 7 nicht gewonnen, es war aber ein herrliches Vergnügen. Zwei Museen sollten Sie auf jeden Fall gesehen haben. Das Goldmuseum, Museo del Oro, ist weltberühmt für seine riesige Sammlung präkolumbischer Ausstellungsstücke. Eine Reise durch 2500 Jahre Zeitgeschichte zeigt unterschiedliche Exemplare aus Gold, die nach Themen und Regionen geordnet sind. Ich war sehr beeindruckt von der Handwerkskunst und der Pracht der verschiedensten Arbeiten. Der Künstler Botero liegt mir besonders am Herzen. Das wunderschöne Museo Botero kann täglich kostenlos besichtigt werden und so habe ich die Chance genutzt und bin an verschiedenen Tagen mehrfach durch die Ausstellung flaniert.

Weiter ging es in die Kaffeezone

kaffeezone-kolumbienVon Bogota bin ich dann mit dem Flugzeug weiter nach Pereira gereist. Hier hat mich weniger die Stadt interessiert, als die wunderschöne Kaffeeregion des Umlandes. Der Besuch auf einer Kaffeefarm war ein Erlebnis. Auf steilen immergrünen Hängen werden die Kaffeepflanzen zwischen Bananenstauden gehegt und gepflegt. Davon, dass der kolumbianische Kaffee zu den besten Sorten der Welt gehört, konnte ich mich gleich selbst überzeugen. Der 80 Jahre alte Farmbesitzer Carlos röstete die getrockneten Bohnen direkt vor meiner Nase. Der Geruch war verführerisch und der Kaffee hat köstlich geschmeckt. Ich habe viele geführte Wanderungen in diesem Hochland unternommen und bin selten anderen Menschen begegnet. Als Naturliebhaberin konnte ich die Ruhe und die gute Luft nach Herzenslust genießen. Die Bewohner der kleinen Bergorte, wie z.B. Salento, freuen sich sehr über ausländische Besucher und ich habe mir von dort einige sehr schöne handgearbeitete Souvenirs gekauft.

Ich habe meinen Aufenthalt sehr genossen, allerdings sollte eine Reise nach Kolumbien gut vorbereitet werden. Es ist ratsam, sich nach den aktuellen Reiseempfehlungen zu orientieren und das Thema Sicherheit ernst zu nehmen.

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