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Reisezeit Kolumbien

27 Feb

Kolumbien Reisezeit

Kolumbien Reisezeit

Sumpflandschaft in Kolumbien

Sonnenuntergang im Sumpfland von Kolumbien

Zu den Besonderheiten Kolumbiens gehören die geringen Schwankungen der Lufttemperatur, die im Verlauf eines Jahres auftreten. Deshalb lassen sich Reisen nach und durch Kolumbien zu jeder Jahreszeit unternehmen. Sind während des Urlaubs jedoch Wanderungen und andere Freiluftaktivitäten geplant, sollte die Kolumbien Reisezeit in einer regenarmen Zeit vonstattengehen. Monate mit geringerer Niederschlagsneigung sind der Juli und der August sowie Dezember, Januar, Februar und März. Während der Ferienzeit und des Karnevals in Barranquilla herrscht in dem Staat im Norden Südamerikas sowohl bei Einheimischen wie auch bei Touristen Hochbetrieb. In der Folge sind Hotels häufig ausgebucht, der Anstieg der Preise erreicht teils astronomische Höhen. Auch die Teilnehmer am Straßenverkehr vervielfachen sich dann und Staus stehen auf der Tagesordnung. Reisende, die Wert auf einen eher geruhsamen Kolumbien Urlaub legen, sollten deshalb die Zeiträume von der Mitte des Dezembers bis zur Mitte des Januars, von Juni bis Juli und die Karwoche zu Ostern meiden.

Welche verschiedene Klimazonen gibt es in Kolumbien?

Los Nevados Nationalpark in Kolumbien

Höchster Punkt des Los Nevados Parks

Maßgeblichen Einfluss auf das Klima Kolumbiens hat die tropische Zone, die den größten Teil des Landes umfasst. Von subtropischem Klima dagegen geprägt ist der Norden. Auch wenn die geografische Äquatornähe stärkeren Temperaturschwankungen entgegenwirkt, deutliche Wärme- oder Kälteunterschiede sind in Kolumbien aufgrund der verschiedenen Höhenregionen schon zu verzeichnen. In den Llanos, den Flachländern, liegen die Temperaturen zumeist im tropischen Bereich und somit bei mehr als 24 Grad Celsius. In Höhen zwischen eintausend und zweitausend Metern herrscht mit Temperaturen von 17 bis 24 Grad Celsius ein eher gemäßigtes Klima. Auf kalte 12 bis 17 Grad Celsius treffen Wanderer in Höhen zwischen zweitausend und dreitausend Metern. Ein Gletscherklima mit hochalpinem Charakter vorfinden lässt sich in Bergregionen, den Páramos, über dreitausend Meter mit Temperaturen von unter zwölf Grad Celsius.

Vegetationsarten in Kolumbien

Natürlich belassene Wälder – zumeist tropische Regenwälder – bedecken große Gebiete Kolumbiens. In einigen Landesteilen dominieren Mangrovensümpfe das Landschaftsbild, in anderen Busch- oder Grasland, Galerie-, Berg- oder Nebelwälder. In den Hochanden gedeihen verschiedene Moos- und Grasarten sowie die zur Familie der Korbblütler gehörenden Frailejónes. Schätzungsweise mehr als 50.000 Pflanzenarten sind in Kolumbien beheimatet. Darunter befinden sich über 3.000 Arten von Orchideen, das sind mehr als zwölf Prozent aller Orchideenarten weltweit. Eine davon, die Cattleya Trianae, wurde im Jahr 1834 zur Nationalblume erklärt. Zum Nationalbaum gewählt wurde – wegen ihrer eindrucksvollen Größe, ihrer langen Lebensdauer und ihrer ungewöhnlichen Widerstandsfähigkeit – die Wachspalme. Durch die äußerst großen Blätter, die sich aufgrund der Abmessungen problemlos als Schlafplatz für Säuglinge eigenen würden, zeichnet sich die Victoria regia, eine Wasserlilie, die zur Gattung der Riesenseerosen gehört, aus.
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