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Reisezeit Salto Angel

27 Jul

Wann ist die beste Reisezeit zum Salto Ángel?

Die Lage des welthöchsten Wasserfall Salto Ángel in Venezuela

Landschaft am Salto Angel in Canaima

Salto Ángel in Venezuela

In anmutiger Schönheit stürzen die Wassermassen des Salto Ángel 979 Meter in die Tiefe. 1933, als der wagemutige Buschflieger Jimmie Angel den Wasserfall durch Zufall entdeckte, wurde die weltweit höchste Kaskade auch gerne als achtes Weltwunder bezeichnet. Auch heute noch löst der Salto Ángel pure Faszination aus.

Die Gran Sabana, ein unberührtes Hochland und Heimat von rötlich schimmernden Tafelbergen, ist im Südosten Venezuelas, im traumhaften Bundesstaat Bolívar, gelegen. Teil dieser beeindruckenden Landschaft ist der 30.000 Quadratkilometer große Nationalpark Canaima, in dessen Zentrum sich der 2.535 Meter hohe Tafelberg Auyan-Tepui erhebt. Über den Klippen der Anhöhe ergießt sich der mächtige Salto Ángel, der aus einer Vereinigung der beiden Flüsse Río Churún und Río Carrao entsteht. Großes Aufsehen erregt der Salto Ángel in der Zeit häufiger Regenfälle, wenn er besonders viel Wasser mit sich führt, das einen ohrenbetäubenden Geräuschpegel und mystische Nebelschwaden verursacht.

Sehenswerte Besonderheiten

Holzboote in Canaima

Boote am Salto Angel in Venezuela

Als „Sprung des tiefsten Ortes“ bezeichnen die Pemón, ein indigenes Volk Venezuelas, den Wasserfall Salto Ángel, der auch gerne mit einem nahegelegenen Wasserfall, dem Churún-Merú, verwechselt wird. Für Touristen ist es ein berauschender Anblick, mit welcher Lautstärke und gewaltigen Energie der Wasserfall über eine vorstehende Klippe des 700 Quadratkilometer großen Tafelberges Auyan-Tepui hinabstürzt. Der Salto Ángel erzeugt ein Schauspiel der Extraklasse, das Beobachtern den Atem stocken lässt. Wirklich erstaunlich ist, dass sich auf halbem Weg Millionen von kleinsten Wassertropfen bilden, die sich wie ein Schleier um die schäumende Kaskade legen.

Am Fuße der Felswand erzeugen sowohl der Sprühnebel als auch die übrigen Wassermassen einen 200 Meter langen Strom, der über eine weitere Klippe des Tafelberges rauscht. Ein wahrhaft einzigartiges Naturschauspiel sind die zahlreichen kleinen Löcher, die sich unterhalb der Abbruchkanten steiler Felswände befinden, aus denen die Wassermassen wie Fontänen hinausschießen. Das Bild, das sich am Salto Ángel bietet, ist derart imponierend, dass nicht nur Touristen, sondern auch viele Einheimische die Kaskade mit dem Boot aufsuchen, um die Kraft der Wassermassen hautnah zu spüren. Umgeben ist der Wasserfall von unberührter Natur, die seltene Pflanzen- und Tierarten beherbergt. Die alles kann man bei einer Canaima Tour erleben. Besonders zu empfehlen ist ein Überflug mit einem der kleinen Flugzeuge.

Wann ist die beste Reisezeit zum Salto Ángel?

Die beste Reisezeit für eine Abenteuertour zum Salto Ángel ist definitiv die Regenzeit, wenn die Zuflüsse des Wasserfalls den höchsten Wasserstand erreichen. Zwischen Mai und Oktober verwandelt der Salto Ángel sich in einen reißenden Strom, dessen Wassermassen den typischen Sprühnebel entstehen lassen. Bootstouren sind in dieser Jahreszeit ganz besonders reizvoll, wenn der Wasserfall in vollem Umfang sicht- und spürbar ist. Zwar kommt es in den Monaten Juni bis Oktober zu häufigen Regenfällen und Gewittern, jedoch scheint das Panorama des Salto Ángel sowohl für das Wetter als auch für den etwas beschwerlichen Anfahrtsweg zu entschädigen.

Wer das herrliche Sommerwetter Venezuelas genießen und den Salto Ángel trotzdem besuchen möchte, wählt die die beste Reisezeit, die von November bis März andauert, für einen Besuch aus. Der Wasserfall gleicht in dieser Jahreszeit einem plätschernden Rinnsal, jedoch ist der Ausblick auf die Tafelberge der Gran Sabana nicht weniger spektakulär.

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