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Der Tayrona Nationalpark

Der Tayrona Nationalpark

Einer der wohl bekanntesten Nationalparks in Südamerika findet man im Norden von Kolumbien: der wahrhaft paradiesische Tayrona Nationalpark. Der 15.000 Hektar umfassende Park beginnt östlich der Küstenstadt Santa Marta und führt von der Karibikküste durch die hochaufragende Sierra Nevada bis zur Flussmündung des Río Piedras im Osten des Landes. Der Tayrona Nationalpark erscheint fast wie ein Bilderbuch aus dem Paradies: Seine breiten, weißen Sandstrände, urtümliche Felsformationen die aus dem teils türkisblauen Meer emporragen, üppig bewachsene Bergrücken die sich fast bis in die karibische See hineinziehen, malerische palmengesäumte Buchten und im Hintergrund die Berge der Sierra Nevada.

Die traumhaften Sandstrände des Tayrona Nationalpark

Beliebte Gebiete sind Neguanie und Concha; wundervolle Korallenstrände die zum Relaxen, Tauchen und Schnorcheln einladen. Weiterhin ist der Strand La Piscina, der Swimmingpool, mit seinem kristallklaren Wasser und schneeweißem Sandstrand ein optischer Genuss.
Der Westteil des Tayrona-Parks ist nur von Santa Marta direkt aus zu erreichen und eignet sich eher für Exkursionen oder Tagestouren, da keine Übernachtungsmöglichkeiten bestehen.Hotels, Busse, Taxis oder große Supermärkte gibt es im Tayrona Nationalpark (derzeit) nicht. Auf die Einhaltung der strengen Naturschutzvorschriften wird strengstens geachtet. So ist bis jetzt diese wundervolle Reiseziel Kolumbiens in seiner ganzen Vielfalt und natürlichen Schönheit erhalten geblieben. So wundert es auch nicht, dass dieses einmalige Naturreservat vom Reiseführer Lonely Planet zu einem der “10 Ziele die man 2010 besuchen soll” gewählt wurde.

Im Von der Karibik bis zur schneebedeckten Sierra Nevada

Bereits 1969 wurde der Tayrona Nationalpark gegründet und gehört mit seiner beachtlichen Fläche zu den wichtigsten Nationalparks Kolumbiens. Der Großteil des Parks ist Festland; etwa 3000 Hektar entfallen auf geschütztes Meeresgebiet mit herrlichen Korallenriffen. Der Nationalpark besticht nicht nur durch seine reizvolle Küste oder die prächtige Unterwasserwelt, sondern bietet auch die verschiedensten Klimazonen; von Meereshöhe bis zu den weit über 5.000 Meter hohen Gipfel des Küstengebirges Sierra Nevada.

Der Tayrona Park lässt sich in zwei große Bereiche einteilen. Der Ostteil des Parkes umfasst die Campingzone mit den Gebieten Cañaveral und Arrecifes. Neben Camping stehen hier auch sogenannte Ecohabs zur Verfügung. Dabei handelt es sich um sympathische Luxusunterkünfte, die den typischen Bauten der Kogui nachempfunden wurden. In diesen “Hütten” welche sich harmonisch ins Landschaftsbild einfügen, finden 4-6 Personen Platz. Hier lassen sich noch weitgehend unberührte Natur und wundervolle Sonnenuntergänge am schönsten genießen; begleitet vom beruhigenden Rauschen der Brandung.

Geheimnisvolle Zeugnisse längst vergangener Kulturen im Tayrona Nationalpark

Weiter im Landesinnern sind übrigens noch einige archäologisch interessante Ruinen erhalten. “Pueblito” so der Name ist eine jener Hinterlassenschaften der berühmten Tayrona-Kultur welche einst bis zur Ankunft der Spanier in dieser Region lebten. Heute leben noch ein paar Indigena-Familien der Kogui (Kogi oder auch Kággabain) diesem Gebiet. Eine weitere, sehr beeindruckende Hinterlassenschaft jener Kultur ist die geheimnisvolle “Verschwundene Stadt” die “Ciudad Perdida” in der Sierra Nevada de Santa Marta. Sie ist neben dem peruanischen Machu Picchu einer der größten präkolumbianischen Städte Südamerikas. Die fantastische Ruinenstadt hat eine Ausdehnung von 2 km² und beherbergte zu ihrer blütezeit wohl bis zu 8.000 Angehörige des Volkes der Tairona.

So ist der Tayrona Nationalpark sicherlich ein Muss für alle Naturliebhaber bei einem Kolumbien Urlaub, aber auch ein überaus lohnendes Ziel für Wassersportler oder Archäologen. Die weitgehend unverbrauchte Natur der kolumbianischen Karibikküste, herrliche Trekking- und Wassersportmöglichkeiten, wunderbare Tierbeobachtungen und die Geheimnisse des tropischen Regenwaldes machen einen Besuch in diesem kolumbianischen Naturreservat zu einem wirklich unvergleichlichen Reiseerlebnis. Wo sonst lassen sich Regenwald, Strandidylle und schneebedeckte Gebirgszüge auf so kleinem Raum genießen?

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