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Kolumbien Reiseexperte

andre
  • Dauer: 8 Tage
  • Ort: Chribiquete, Colombia
  • Preis: EURO

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Anforderungen

Erholung
55%
Aktivität
95%
Schwierigkeit
95%

Unsere 11 Tage Tour in den Nationalpark Chiribiquete

Vorwort zum Nationalpark
Der im Jahre 1989 gegründete kolumbiansche Nationalpark Chiribiquete erstreckt sich auf gigantische 28000 km² und macht ihn zum größten Nationalpark in Kolumbien. Der Name Chiribequete stammt von der höchsten Tafelbergkette Serranía de Chiribiquete, für die Indianer bedeutet es soviel wie Algen zum Salz machen. Die einzigartigen Natur- und Kulturstätten dieser prähistorischen Bewohner wurden 2012 als Vorschlag für die UNESCO Liste aufgenommen, zudem gibt es ca. 250 Fischarten, ca. 500 Vogelarten und fast 900 verschiedene Pflanzenarten.

1. Tag – Ankunft und Empfang in Bogotá

Eure Abenteuerreise startet in Bogotá, der Hauptstadt Kolumbiens, die als kulturelles Zentrum Südamerikas gilt. Sobald Ihr in Bogotá gelandet seid, nehmen wir Euch am Flughafenterminal in Empfang, um Euch zu Eurem Hotel zu bringen.

Nach einem entspannten Check-in bekommt Ihr einen ersten Ausblick auf zehn aufregende Tage geboten, die mit spektakulären Highlights gespickt sind, bevor wir Euch mit Ausrüstungsgegenständen und Lebensmitteln versorgen.


2. Tag – Flug von Bogotá nach Araracuara

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Frühmorgens fliegen wir in südliche Richtung, um San José del Guaviare, eine Stadt im östlichen Andenvorland, zu erreichen. Nach einem kurzweiligen Aufenthalt heben wir mit einer Douglas DC-3, einem echten Klassiker, ab, um nach Araracuara zu reisen.

Glücklicherweise ist die Flughöhe der DC-3 um ein Vielfaches geringer als bei einer herkömmlichen Passagiermaschine, sodass wir einen ersten Blick auf die spektakulären Tafelberge genießen können, die den Norden des Chiribiquete-Nationalparks prägen.

Nachmittags erreichen wir das fruchtbare Amazonasbecken, dessen Regenwälder und Flusslandschaften den nördlichen Teil Südamerikas einnehmen. Nach unserer Ankunft nutzen wir die verbleibenden Stunden, um unsere Ausrüstung und Lebensmittel aufzustocken, ehe wir in einer gemütlichen Privatunterkunft übernachten.

In den darauffolgenden Tagen werdet Ihr die Ursprünglichkeit und Faszination Kolumbiens kennenlernen. Auf den Flüssen Caquetá, Yarí, Mesay und Cuñare tauchen wir in die landschaftliche Unberührtheit eines Landes ein, dessen Natur und Gastfreundlichkeit gleichermaßen begeistern.

Nördlich des Jacameya Wasserfalles lasst Ihr die Zivilisation endlich hinter Euch. Das Einzige, was Ihr die nächsten 6 Tage zu Gesicht bekommt, sind Affen, Papageien, Tapire, Flussdelfine, Flussotter und Anakondas, die unsere ständigen Begleiter sein werden.

Kleinere und größere Siedlungen sucht man im Chiribiquete-Nationalpark vergebens. Lediglich eine verlassene und sichtlich verfallene biologische Station zeugt noch von menschlichen Spuren. Das Einzige, was an ein zivilisiertes Leben außerhalb des tropischen Regenwaldes erinnert, ist ein Flugzeug, das jeden Nachmittag den Nationalpark überquert.


3. Tag – Bootstour in Richtung Puerto Abeja

bootstour-chiribete-nationalpark
Der heutige Tag beginnt zeitig. Vor Sonnenaufgang verladen wir unsere Lebensmittel und Ausrüstung auf die Boote. Wir benötigen Reis, Mehl (auch Fariña genannt), Salz, Milchpulver,Kaffee, Panela (Melasse), Speiseöl und Thunfisch in Dosen. Darüber hinaus sind wir auf unserer Abenteuertour nach Puerto Abeja auf ausreichend Trinkwasser und über 220 Liter Benzin angewiesen.

Sobald die Sonne sich am Horizont erhebt, legen wir endlich ab. Giovanni, unser versierter Bootsführer, und unser Bora-Indianer Silverio steuern das Boot sicher durch die Stromschnellen, die den Fluss Yarí beherrschen. Zwischendurch legen wir zahlreiche Zwischenstopps ein, um die Natur und die exotische Tierwelt des Chiribiquete-Nationalparks mit allen Sinnen zu genießen. Allerdings kann es mitunter passieren, dass das reißende Wasser unsere Tour behindert, sodass wir gezwungen sind, den Fluss zu verlassen, um sowohl das Boot als auch die gesamte Ladung flussaufwärts zu transportieren.

Gegen Mittag legen wir in der Nähe einer atemberaubenden Felsformation, die den Namen „La Campana“ trägt, einen Zwischenstopp ein. Es bleibt genügend Zeit für ein köstliches Mittagessen, bevor wir einen Blick auf die Felsoberflächen werfen, die mit geheimnisvollen Malereien geschmückt sind. Die abstrakten Figuren, die Ihr zu Gesicht bekommt, sind der Beweis dafür, dass der Regenwald einst als Lebensraum indigener Völker galt. Ihr dürft gespannt sein, welche Steinzeichnungen uns noch begegnen.

Nachmittags erreichen wir einen wunderschönen Sandstrand, der unser Nachtlager sein wird. Mit scharfen Macheten schlagen wir uns durch den dichten Dschungel, um Holz zu beschaffen, das wir für unsere vorübergehende Überdachung benötigen. Unsere Unterkunft sollte möglichst wasserfest sein, da monsunartige Regenfälle im Chiribiquete-Nationalpark keine Seltenheit sind. Giovanni entfacht derweil ein Lagerfeuer, um unser Abendessen vorzubereiten. Es gibt frischen Fisch aus dem Rio Yarí, der hervorragend schmeckt und satt macht.


4. Tag – Aufbruch nach El Tubo

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El Tubo heißt unser heutiges Tagesziel, das auch gleichzeitig unser Endziel ist, ehe wir unsere Rückfahrt antreten. Unterwegs stehen aufregende Tierbeobachtungen und ein Ausflug zu den Jacameya-Wasserfällen auf dem Programm, während wir uns El Tubo, dem nördlichsten Punkt unserer Abenteuerreise, nähern.

Die Wasserfälle gelten übrigens auch als Ausgangspunkt einer spannenden Reise, die flussaufwärts führt. Nach ein paar Kilometern erhebt sich ein exorbitanter Tafelberg, auch „El Stadio“ genannt, dessen Inneres mit einem riesigen Fußballstadion zu vergleichen ist. Es gibt allerdings nur wenige Abenteurer, die diese Tour erfolgreich bewältigt haben.


5. Tag – Erkundung der näheren Umgebung

zeichnungen-chribiquete-nationalpark
Eigentlich bleibt uns heute etwas Zeit für ein paar erholsame Stunden, jedoch ist die Natur Kolumbiens von atemberaubender Schönheit, weshalb wir eine Wanderung unternehmen, um die Umgebung von El Tubo auf eigene Faust zu erkunden.

Nach wenigen Kilometern treffen wir auf die Tafelberge des Chiribiquete-Nationalparks, die den Himmel zu berühren scheinen. Unterwegs beobachten wir Tapire, die ihre Futterstellen aufsuchen. Da die Tiere ihre Vorräte täglich überprüfen, haben sich mittlerweile regelrechte Trampelpfade gebildet, die unsere Wanderung erleichtern. Mit etwas Glück bekommen wir eines dieser außergewöhnlichen Tiere zu Gesicht.


6. Tag – Rückfahrt zu den Jacameya-Wasserfällen

Heute geht es zurück zu den Jacameya-Wasserfällen. Selbstverständlich bleibt uns auch dieses Mal genügend Zeit, um die tosenden Wassermassen und die Tiere Kolumbiens aus nächster Nähe zu beobachten.Interessant ist, dass der Wasserfall früher lediglich den Süden des Chiribiquete-Nationalparks begrenzte. 2013 wurde die Fläche des Chiribiquete-Nationalparks jedoch großzügig erweitert, sodass der Wasserfall heute einen 200 Meter langen Vorhang bildet, der über die steinernen Felskanten dieser atemberaubenden Parklandschaft stürzt.

Als beste Reisezeit gelten die Monate Februar, März, August, Oktober und November, wenn die Flüsse zwar ausreichend Wasser führen, die Regenzeit jedoch noch nicht eingesetzt hat. An einem feinsandigen Strand, der sich gegenüber dem Wasserfall befindet, schlagen wir unser Nachtlager auf. Wir schlafen in Hängematten, um dieses gewaltige Naturschauspiel bis zum Sonnenuntergang zu beobachten.


7. Tag – Ein Ausflug zu den „Mil Islas

fluss chiribiquete nationalparkHeute folgen wir dem breiten Fluss Mesay, der sich oberhalb des Wasserfalles eröffnet. Wenige Minuten flussaufwärts erscheinen die „Mil Islas“, die sogenannten „Tausend Inseln“. Ob es sich tatsächlich um 1.000 Inseln handelt, weiß allerdings niemand.

Die bildschöne Inselgruppe ist zu Fuß am besten zu erreichen und für Naturliebhaber ein absolutes Muss. Nachmittags kehren wir in unser Camp zurück, das wir gegenüber dem Jacameya-Wasserfall aufgeschlagen haben.


8. Tag – Rückfahrt nach Araracuara

Heute bietet sich uns ein letztes Mal die Gelegenheit, die Tiere des Rio Yarí in freier Wildbahn zu beobachten, die sich im nahezu undurchdringlichen Dickicht des tropischen Regenwaldes verstecken.Wehmütig lassen wir die vergangenen Tage unserer Abenteuerreise Revue passieren, an denen wir die naturbelassene Landschaft Südamerikas mit all ihren Facetten kennenlernen durften. Zwar konnten wir die unergründlichen Geheimnisse des Chiribiquete-Nationalparks nicht lüften, jedoch werden wir unbeschreibliche Impressionen mitnehmen, die ewig im Gedächtnis bleiben.


9. Tag – Rauschende Wassermassen & die Fischer von Araracuara

Rio-Mesay

Am 9. Tag unserer Reise besuchen wir abermals den Jacameya-Wasserfall, der mit einer gewaltigen Kraft über die Klippen des Chiribiquete-Nationalparks donnert. Anschließend unternehmen wir einen lohnenswerten Ausflug zur sogenannten Ciudad Perdida.

Allerdings handelt es sich bei unserem Tagesziel nicht um die berühmte prähistorische Stätte Kolumbiens, die sich im Norden des Landes, in der Sierra Nevada de Santa Marta, befindet, sondern um eine ausgefallene Ansammlung aufsehenerregender Felsformationen.

Darüber hinaus bekommen wir die Gelegenheit geboten, den Einheimischen, die ihre Beute mit Harpunen fangen, beim Fischfang zuzusehen. Bei Bedarf könnt Ihr die außergewöhnliche Fangtechnik selbst ausprobieren.


10. Tag – Rückflug nach Bogotá

Heute müssen wir uns leider von dieser unglaublichen Landschaft Kolumbiens verabschieden. Auf unserem Rückflug nach Bogotá könnt Ihr einen letzten Blick auf die immergrüne Landschaft Kolumbiens werfen, die von türkisfarbenen Flüssen durchquert und von majestätischen Tafelbergen, die mit dem himmelblauen Horizont verschmelzen, überragt wird.Im Laufe des Tages erreicht Ihr die kolumbianische Hauptstadt Bogotá, in der Ihr ein letztes Mal übernachten werdet.


11. Tag – Heimreise

Auch wenn Ihr heute Eure Heimreise antretet, könnt Ihr auf 10 erlebnisreiche Tage zurückblicken, die Euch einen Einblick in die wunderschöne Natur Kolumbiens gestatteten.Falls Ihr Eure Reise durch Kolumbien fortsetzen wollt oder Hilfe beim Check-in am Flughafen benötigt, stehen wir Euch selbstverständlich zur Verfügung.


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