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Kolumbien auf eigene Faust erkunden

Kolumbianische Frau in Cartagena
30 Jan

Kolumbien auf eigene Faust erkunden

Die beste Reisezeit für Kolumbien

Kolumbien Kolibiri

Kolibri in Kolumbien

Kolumbien liegt am Äquator und damit in einer tropischen Klimazone mit geringen Temperaturschwankungen im Jahresverlauf; bedingt durch die verschiedenen Höhenlagen gibt es regional aber große Unterschiede bei Temperatur und Niederschlagsmenge. Im Großteil des Landes dauert die Trockenzeit von Dezember bis März, die Regenzeit von April bis November. In höheren Lagen sind jeweils zwei weniger ausgeprägte Regen- und Trockenzeiten üblich. Plant ihr einen Kolumbien Urlaub, bieten sich als beste Reisezeit die Trockenperiode von Dezember bis März sowie Juli und August an.

Sicherheit in Kolumbien

Dorf Salimana

Salmina in Kolumbien

Kolumbien ist nicht gefährlicher als andere lateinamerikanische Länder, die Sicherheitslage im Land hat sich in den letzten Jahren stark verbessert. In einigen Regionen, etwa im Grenzgebiet zu Venezuela, besteht ein erhöhtes Sicherheitsrisiko; aktuelle Reisewarnungen und Verhaltenstipps werden regelmäßig vom Auswärtigen Amt veröffentlicht. Im größten Teil Kolumbiens könnt ihr euch als Individualreisende frei und sicher bewegen, wenn ihr einige Verhaltensregeln beachtet:

Insbesondere in Großstädten lockt das auffällige Hantieren mit Wertgegenständen oder Bargeld leicht potentielle Diebe an. Nächtliche Erkundungstouren sollten sich auf belebte Straßen beschränken; es schadet nicht, Fremden gegenüber ein gesundes Misstrauen walten zu lassen. Sicherheit beim Taxifahren gewährleistet die Reservierung per Telefon oder Taxi-App, vom Fahren per Anhalter wird gänzlich abgeraten. Ein Mietauto parkt gefahrlos auf einem bewachten Parkplatz, das Gepäck sollte vor fremden Blicken geschützt sein. Nächtliche Überlandfahrten bergen ein erhöhtes Risiko, in einen Unfall verwickelt oder überfallen zu werden – tagsüber seid ihr bedeutend sicherer unterwegs.

Autofahren in Kolumbien

Willy Jeep in Kolumbien

Jeep in Kolumbien

Zum Autofahren in Kolumbien benötigt ihr eine gültigen Führerschein und gute Nerven. Verkehrsregeln, Tempolimits und Überholverbote existieren zwar, werden aber – zumindest von ortskundigen Fahrern – kaum eingehalten. Allgemein hat der kolumbianische Autofahrer nicht den besten Ruf, was Rücksichtnahme und vorausschauendes Fahren betrifft: Wer sich an das Autofahren in Kolumbien wagt, sollte deshalb stets auf Überraschungen gefasst sein.

Die Hauptstraßen in Kolumbien sind größtenteils in einem guten Zustand; auch viele Nebenstraßen sind asphaltiert, weisen aber oft Schlaglöcher auf. Viele Strecken sind gebührenpflichtig! Hauptstraßen sind in der Regel gut beschildert, auf Nebenstrecken solltet ihr euch lieber auf gutes Kartenmaterial verlassen.

Aufgrund des hohen Verkehrsaufkommens und der damit verbundenen Staus gilt in den großen Städten die „Pico y Placa“-Regelung: Je nach der Ziffer im Kennzeichen dürfen Fahrzeuge an bestimmten Wochentagen während der morgendlichen und abendlichen Stoßzeit nicht ins Stadtgebiet einfahren.

Auto mieten in Kolumbien

Ein Mietwagen bietet die besten Möglichkeiten, Kolumbien auf eigene Faust zu erkunden. In den großen Städten und Flughäfen haben viele internationale Autovermietungen ihre Standorte, ein Mietauto kann auch bequem im Voraus über das Internet gebucht werden – diese Variante ist oft günstiger als die Buchung vor Ort. Um ein Auto zu mieten, müssen Reisepass, Führerschein (manche Autovermietungen fordern einen internationalen Führerschein!) und eine Kreditkarte vorgelegt werden, die zur Zahlung der Kaution benötigt wird. Oft wird die Vorlage eines gültigen Rückflugtickets verlangt. Je nach Anbieter sind im Preis eine Vollkaskoversicherung mit oder ohne Selbstbeteiligung und eine Diebstahl- und Haftpflichtversicherung inbegriffen, Schäden an Glas und Reifen können zusätzlich versichert werden.

Ein Auto mieten in Kolumbien lohnt sich auch für die Erkundung einzelner Städte oder Ausflüge in einen der zahlreichen Nationalparks: Ein Mietwagen kann ohne viel Aufwand in jeder größeren Stadt und vielen Touristenzentren gebucht und zurückgegeben werden.

Reisetipps um Kolumbien auf eigene Faust erkunden zu könnnen

Frailejon in Riseralda

Frailejon

Die Fülle an Sehenswürdigkeiten und faszinierenden Landschaften Kolumbiens macht es schwierig, eine Auswahl der Highlights zu treffen. Wollt ihr Kolumbien auf eigene Faust erkunden, ermöglicht euch das eine individuelle Urlaubsplanung nach euren Wünschen!
Bogotá, Millionenmetropole und quirlige Hauptstadt Kolumbiens, verzaubert mit historischen Bauwerken, bemerkenswerten Museen und multikultureller Lebensfreude. Einen grandiosen Panoramablick über die Stadt genießt ihr vom „Torre Colpatria“ und dem mit einer Seilbahn zu erreichenden Wallfahrtsort Monserrate.

Cartagena de Indias

Cartagena in Kolumbien

An der Karibikküste besticht Cartagena mit eindrucksvollen Kolonialbauten und der mächtigen Festungsanlage „San Felipe de Barajas“, die aufstrebende Stadt Medellín punktet mit sehenswerten Sakralbauten, einem farbenprächtigen botanischen Garten und Kolumbiens einziger U-Bahn. Im August verwandelt das Blumenfest „Feria de las Flores“ die Stadt in ein Blütenmeer.

Nahe Santa Marta prägen weiße palmengesäumte Sandstrände vor dem Hintergrund des gewaltigen Bergmassivs der Sierra Nevada die Landschaft im Nationalpark Tayrona. Weitaus weniger Vegetation bietet die gerade aufgrund ihrer Kargheit beeindruckende Tatacoa-Wüste, in der Kakteen die einzigen Farbtupfer darstellen. Keinesfalls verzichten solltet ihr auf den Besuch einer Kaffeeplantage im fruchtbaren Kaffeedreieck!
Ein lohnendes Ziel für Abenteuerlustige ist die im Dschungel der Sierra Nevada verborgene „verlorene Stadt“ Ciudad Perdida: Der dreitägige Fußmarsch durch den Regenwald kann allerdings nur im Rahmen einer geführten Tour in Angriff genommen werden.

Weitere Highlights stellen der archäologische Park San Agustin, die „weiße Stadt“ Popayan und die geheimnisvollen Grabkammern von Tierradentro dar. Die berühmteste Wallfahrtskirche Kolumbiens, die „Santuario de las Lajas“, befindet sich in der Nähe von Ipiales in der Schlucht des Rio Guáitara – auch den Besuch der zu den größten Sakralbauten der Welt zählenden Salzkathedrale Zipaquirá solltet ihr nicht versäumen.

Das Pazifikparadies Nuqui lädt mit wilden Stränden und einer unberührten Natur ein. Die Karibikparadiese Providencia und San Andres laden zu einem traumhaften Badeurlaub in der Karibik ein.

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